Donnerstag, September 29, 2005

Zahlungen per Kreditkarte können storniert werden!

"Wer Rechnungen mit Kredikarte begleicht, sollte einen klaren Kopf haben. Einmal geleistete Zahlungen können nicht storniert werden."

Sorry liebe Kollegen von Netzeitung.de aber die Aussage ist falsch.

Als längähriger Kredit Risk Manager einer Grossbank zeige ich hier drei Wege, wie Zahlungen per Kreditkarte storniert werden, selbst wenn das Konto der Hausbank schon belastet ist:

Erstens kann die Bank, die das Konto führt, von dem die Kreditkartenzahlungen abgebucht werden, auf Kundenwunsch und entsprechnder Formalität über die Kartengesellschaft eine Buchung stornieren. Hier erklärt der Kunde schriftlich und verbindlich, dass die entsprechende Buchung unrechtmässig erfolgte. Der Betrag wird dann dem Konto der Kreditkarte gutgeschrieben und mit der nächsten Abrechnung vergütet. Analog der Lastschriftrückgabe gibt es auch hier eine Frist von 6 Wochen. Diese Möglichkeit gilt unabhängig davon, ob das Grundgeschäft rechtmässig oder unrechtmässig zustande kam. Es ist nicht Sache der Bank zu entscheiden, ob eine Zahlung schuldbefreiend zu erfolgen hat oder nicht bzw. ob eine Leistung im vertraglichen Sinne erbracht wurde. Dies ist einzig und allein die Angelegenheit zwischen den Partnern des Grundgeschäftes.

Zweitens wird eine gute Kartengesellschaft (z.B. Mastercard) sich bei ungewohnt starken Umsetzen mit dem Karteninhaber in Verbindung setzen, die Korrektheit der Buchungen abstimmen und gegebenenfalls Berichtigungen vornehmen. Das geht sogar telefonisch.

Drittens wird die Bank bei Liquiditätsproblemen des Kunden nicht nur die Kreditkarte sperren, sondern ebenfalls in Eigenverantwortung die per Kreditkarte getätigten Buchungen stornieren.
posted @ 16:11 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Walter Bau-Manager handelten äusserst umsichtig - Staatsanwaltschaft irrt!

"Die Staatsanwaltschaft hat den Baukonzern Bilfinger Berger im Visier. Ehemalige Mitarbeiter von Walter Bau sollen Bauaufträge zum neuen Arbeitgeber mitgenommen haben." , wie Netzeitung.de heute berichtet.

In diesem Falle haben die Walter Bau-Manager äusserst umsichtig im Sinne ihrer Kunden gehandelt. Das wichtigste beim Bau sind solvente bauausführende Unternehmen. Wird ein Glied in der Kette "Bauherr - Generalunternehmer - Subunternehmer" insolvent können in den meisten Fällen alle gemeinsam Insolvenz beantragen. Die Staatsanwaltschaft sollte die Weitsicht der Walter Bau-Manager honorieren.
posted @ 15:10 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Spruch des Tages


"Es gibt 10 Sorten von Menschen: Die einen koennen binaer zaehlen, die anderen nicht."

Gefunden bei ranking-hits.de.

Das baut auf. Leider gibt's keinen direkten Link als Quellennachweis, da die Sprüche mit jedem Seiten-Load wechseln.
posted @ 00:22 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Mittwoch, September 28, 2005

Fraunhofer-Institut watscht Öko-Deutschland ab

Wie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in einer Studie herausfand, wurden in Deutschland im Jahre 2004 rund 18 Milliarden Kilowattstunden allein durch elektrische Geräte im Standby-Modus, also völlig nutzlos verbraucht. Dies entspreche einer gesamten Jahresproduktion deutscher Windkraftanlagen, stellt das Institut fest. Die Studie differenziert bei den Elektro-Geräten zwischen sechs Betriebszuständen mit dem jeweils entsprechenden Stromverbrauch:

1. 100 % Verbrauch - Gerät ist eingeschaltet und wird genutzt
2. 100 % Verbrauch – Gerät ist eingeschaltet und wird nicht genutzt
3. 60 % Verbrauch – Gerät befindet sich im Standby-Modus
4. 30 % Verbrauch – Gerät befindet sich im Sleep-Modus
5. annähernd 30 % Verbrauch – Gerät befindet sich im Schein-Aus-Betrieb
6. 0 % Verbrauch – Gerät ist ausgeschaltet, sprich vom Netz getrennt.

Daraus folgt ein Vorschlag des Fraunhofer-Institutes wonach künftig die Hersteller vor allem Kleingeräte, wie zum Beispiel Fernsher, Computer oder Drucker so kennzeichnen sollen, dass für den Kunden neben dem Stromverbrauch durch die Benutzung auch der jeweilige Stromverbrauch in den entsprechenden Energiespar-Modi ersichtlich ist. Durch Einsatz modernster Technologien könnte der Jahresverbrauch an Energie in Deutschland um 9 Milliarden Kilowattstunden gesenkt werden.

Nach Einschätzungen der Projektpartner an der TU Dresden wäre solch eine Kennzeichnungspflicht rechtlich auch im nationalen Alleingang möglich.

Auch freiwillige Selbstverpflichtungen der Hersteller wären denkbar. So könnte auf Schein-Aus-Modi und irreführende Kennzeichnungen wie „Energiestar“ oder EU-Öko-Label völlig verzichtet werden.

Ergänzend dazu empfehle ich den Herstellern, ihre elektrischen Produkte wieder mit einem Schalter zu versehen, der nicht nur von „Standby“ auf „Betriebsbereitschaft“ schaltet, sondern auch tatsächlich dem Kunden die Möglichkeit bietet, sein elektrisches Gerät mittels "Knopfdruck" vom Netz zu trennen. Meines Erachtens gehört diese Funktion zur Grundausstattung.

Als schlechtes Beispiel wäre hier der DVD-Player DTH 210 der Firma Thomson zu nennen, der sich lediglich zwischen „ON“ und „Standby“ schalten lässt.

Mein Tipp vorweg, Stecker ziehen und nicht den bunten Aufklebern der Hersteller vertrauen.
posted @ 20:51 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Niederlande gewähren Hexe Steuerermäßigung

"Den Haag (AFP) - Eine niederländische Künstlerin und Schauspielerin hat im Streit mit den Steuerbehörden ihres Landes einen Teilerfolg errungen. Wie das Steuergericht des Königreichs mitteilte, entschieden die Behörden, dass die Frau ihre Ausbildung zur Hexe von der Steuer absetzen kann."

Quelle:
Yahoo

Was sagt eigentlich der Vatikan dazu?
posted @ 11:50 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Tiefsee - erstmals riesiger Tintenfisch lebend fotografiert


Japanische Tiefseeforscher haben erstmals einen lebenden riesigen zehnarmigen Tintenfisch fotografiert. Bislang stützten sich Informationen über das Verhalten der bis zu 18 Meter langen Kreaturen auf Exemplare, welche leblos an die Küsten gespült oder sich bei kommerziellen Fischzügen in die Netze verfangen hatten.

Aber nun haben Tsunemi Kubodera vom "National Science Museum" und Kyoichi Mori von der "Ogasawara Whale Watching Association", beide in Tokio, mit Hilfe eines ausgelegten Köders Aufnahmen vom "Architeuthis" in der dunklen Tiefe von 900 Metern im kalten Nordpazifik geschossen.

"Wir zeigen die ersten Aufnahmen in dieses zehnarmigen Tintenfisches in seiner natürlichen Umgebung." sagten sie der königlichen Zeitschrift "Proceedings B".

Es ist schwierig, diese Kreaturen aufzuspüren und ihre Lebensgewohnheiten zu studieren, daher ist erst wenig über sie bekannt. Grosse Schiffe und kostenintensive Spezialausrüstung ist notwendig um der Tiefsee ihre Geheimnisse zu entreissen.

Die japanischen Wissenschaftler fanden den Giganten bei der Beobachtung von Walen, der effektiven Jäger von zehnarmigen Tintenfischen, in den Tiefen vor der Küste der "Ogasawara Islands" im Norpazifik.
Für die Aufnahmen benutzten sie eine per Kabel ferngesteuerte Kamera und ein Tiefenbeobachtungssystem.

Das spezielle Kennzeichen dieses Riesen der Tiefsee sind zwei extrem lange Tentakeln, welche sich durch ihre Länge von den übrigen acht kürzeren Armen unterschieden. "Die langen Arme machen zwei Drittel der Gesamtlänge des Körpers aus.", erklärten die Wissenschaftler im Journal. Sie ergänzten, dass der riesige zehnarmige Krake ein grösserer aktiver Räuber zu sein scheint als bislang vermutet.

Quelle:
Reuters
posted @ 10:55 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Mysteriöses Meeresleuchten erstmals vom Satelliten beobachtet

Wissenschaftler haben erstmals ein mysteriöses Meeresleuchten auf Satellitenbildern identifiziert. Bei diesem nächtlichen Phänomen verwandelt sich die See von Horizont zu Horizont in ein milchig-weißes Feld – eine Erscheinung, von der Seeleute seit dem 17. Jahrhundert wiederholt berichtet haben. Anders als das häufig zu beobachtende grünliche Leuchten von Algen, die durch Bewegungen des Wassers zum Leuchten angeregt werden, verwandelt dieses Meeresleuchten die See von Horizont zu Horizont in ein milchig-weißes Feld.
mehr dazu...
posted @ 00:52 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Dienstag, September 27, 2005

Malaysia erwägt Atomprogramm

Wie das "Malaysian Institute for Nuclear Technology Research" (MINT) am Samstag mitteilte, plant Malaysia die Entwicklung von Kernkraftwerken zur Ablösung der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen. Das Institut geht davon aus, dass sich die fossilen Brennstoffe des Landes in den kommenden 18 Jahren erschöpfen werden. Bis ein Kernkraftwerk die Leistung von 1.000 Megawatt erreicht, werden 15 Jahre vergehen, so Razali Hamzah, Leiter Institutes.

Derzeit betreibt Malaysia eine völlig veraltete nukleare Forschungsanlage mit einer US-Technologie aus den 70er Jahren. Die neueste Technologie könnte Malaysia von Japan, Süd-Korea oder Frankreich beziehen, erklärt Razali Hamzah.

Gemäß lokalen Medienberichten vetritt die ständige UN-Botschafterin Malaysias in Wien, Rajmah Hussain die grundsätzliche Position, dass die Mitglieder der "Non-Aligned Movement" (NAM) trotz ihrer vollen Unterstützung der Bemühungen um Nichtverbreitung von atomaren Massenvernichtungswaffen das Recht haben, Nukleartechnologie zum Zwecke der friedlichen Nutzung zu entwickeln und zu erwerben. Die malaysische Regierung hat jedoch bislang keine Entscheidung getroffen.

Malaysia hat derzeit den Vorsitz der "Non-Aligned Movement".

Quelle:
People's Daily Online
posted @ 23:18 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Intelligente Mini-Brennstoffzellen


Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM entwickelt Mikro-Brennstoffzellen. Der Einsatz der kleinen Energiebündel soll in mobilen elektronischen Geräten, wie Mobiltelefone, Notebooks oder Kameras, erfolgen. Die Zellen basieren entweder auf Fest- oder Flüssigbrennstoff und werden künftig ihre Abgabeleistung nach dem Bedarf des Verbrauchers automatisch regeln können.

Foto: © Fraunhofer-Gesellschaft

Update - 28.08.2006:
Nachdem viele Sicherheitsbehörden das Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck auf Flugreisen untersagt haben, wird der Markt künftig den Einsatz von Mikro-Brennstoffzellen auf Basis fester Stoffe preferieren.

Technorati Tags:
posted @ 20:18 by Frank Kerkau   2 comments   trackback

Vulkane zum anfassen


Auf individuellen Touren bietet der Reiseveranstalter Vulkankultour den Besuch und die Beobachtung aktiver Vulkane wie Stromboli und Vesuv sowie der wundervollen Natur rund um die Krater. Reiseziele sind u.a. Island, Sizilien, Golf von Neapel oder die Liparischen Inseln.
posted @ 20:04 by Frank Kerkau   2 comments   trackback

Im Tiefenrausch – die Wanderausstellung „In die Tiefe gehen“ zu Gast in Bremerhaven

Ob unterirdische Verkehrsadern, geothermische Kraftwerke oder Salzkavernen als Lagerstätten für Treibhausgas – die Welt unter unseren Füßen bietet mehr Möglichkeiten als man denkt. Einen faszinierenden Überblick über den Verkehrs- und Wirtschaftsraum Untergrund liefert die vom Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN konzipierte und realisierte Wanderausstellung "In die Tiefe gehen", die bis zum 3. Oktober in der PHÄNOMENTA Bremerhaven zu Gast ist.
mehr dazu...
posted @ 19:48 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

VW-Coup - nur Porsche profitiert!

Wir heute die Rheinzeitung berichtet, befindet sich die Porsche Aktie im freien Fall und sogar das Papier von VW profitiert nicht von der Schreckensmeldung, dass Porsche Europas grössten Automobilbauer "übernehmen will".

Als vernüftig denkender Mensch fragt man sich, ob die Porsche-Führung ersthaft glaubt, mit einer grösseren Beteiligung an VW könne man einer Übernahme von Volkswagen durch internationale Investoren trotzen. Zudem diese Beteiligung jedoch nicht so hoch sein wird, dass Porsche sie veröffentlichen muss, geschweige denn in die Unternehmensgeschicke von VW eingreifen kann. Des Weiteren kann ich mir nicht vorstellen, dass Porschelenker Wiedeking unter die Samariter gegangen ist und aus karitativen Gründen den angeschlagenen Volkswagenkonzern stützt. Betrachtet man diesen Deal jedoch etwas näher und unter dem Blickwinkel einer drohenden Aufhebung des VW-Gesetzes, dann stellt sich die Beteiligung als eine simple Spekulation heraus. Denn sobald sich internationale Investoren für Volkswagen interessieren, wird die Aktie in die Höhe schiessen. Dann profitert auch Porsche davon. Weiterhin sieht es bei VW bei weitem nicht so rosig aus, als dass man unbedingt investieren müsste. Ein Skandal jagt den anderen und der Pheaton verkauft sich auch nicht so wie gewünscht. Aber auch hier gilt "buy on bad news" und "sell on good news", sobald das VW-Gesetz fällt, wird die Aktie interessant. Der Privatanleger sollte dann schon bei VW bzw. Porsche investiert sein.
posted @ 00:31 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Montag, September 26, 2005

Palm steigt mit Microsoft ins Bett

Schlechte News für Palm OS - Nutzer. Wie Pressetext Austria heute zu berichten weiss, übernimmt Palm für seine Handhelds künftig Windows Mobile 5.0 und lässt sein Betriebsystem Palm OS im Stich.
Damit ist Microsoft ein weiterer Erfolg in der Etablierung seiner Windows-Betriebsysteme gelungen.

Jetzt haben wir die blauen Sceens auch auf unserem Palm, na schön. Was sagen eigentlich die Kartellbehörden dazu? Nachdem nunmehr das "Aus" für Palm OS gekommen ist, hat ja Windows Mobile 5.0 das Monopol, oder?
posted @ 23:57 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Sonntag, September 25, 2005

Sächsische Zeitung vs. NASA oder David gegen Goliath

"Heikler Besuch beim Nachbarn"

titelt die Sächsische Zeitung in ihrer Ausgabe vom 23.09.2005.

Und weiter:

"Trotz der Pannen mit den Raumfähren bereitet die NASA Flüge zu Mond und Mars vor."

und noch eins drauf:

"Die NASA hat momentan zwar keine Lösung, wie sie mit ihrer Shuttle-Flotte die Raumstation stabil versorgen könnte, aber sie greift nach den Sternen, oder exakter nach den Planeten."

Interessant, dass Herr Stephan Schön, Leitender Redakteur der Wissensseite der Sächsichen Zeitung diesem Thema einen Platz auf der Titelseite einräumt, wo doch nach seiner Meinung das Interesse an Luft- und Raumfahrt eher bei einer privilegierten Klientel als bei der normalen Leserschaft vorhanden ist. Offensichtlich hat Herr Schön ob seiner Jugend in den 60igern die Erfolge der NASA bei ihren Mondmissionen nicht miterlebt. Obwohl ich einem Journalisten, wie Herrn Schön zutraue, dieses Thema vernünftig zu recherchieren, sinkt diesmal die Sächsische Zeitung auf das Niveau von MoPo und Bams herab.

Ich hoffe nicht, dass dieser unterschwengliche Pessimismus auch auf Sachsens Leserschaft übergreift. Hat doch Fliegerkosmonaut und Kommandant der Raumstationen MIR und ISS, Viktor Afanasiew in seinem Vortrag beim Dresdner Flughafenfest am 17.09.2005 interessierte und engagierte Dresdner insbesondere die Frauen zu einer Karriere als Raumfahrer eingeladen. (Wie hier von mir am 21.09.2005 berichtet.)

Ich denke jedoch, dass sich die Mitarbeiter der National Aeronautik and Space Administration (NASA) - nichtamtliche Abkürzungen schreibt man nämlich aus, Herr Schön - also, dass sich die Mitarbeiter der NASA wenig um die Meinung von Sachsens Lokalblatt kümmern werden. Und das auch gut so, sonst kämen wir ja nie auf den Mars, könnten nie unser Energieproblem lösen und würden immer noch als putzige Pelztierchen auf Bäumen herumhüpfen.
posted @ 22:22 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Libanesische Journalistin bei Bombenanschlag schwer verletzt

Beirut (dpa) - Bei einem Bombenanschlag nahe in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist eine Fernsehjournalistin schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, explodierte der Sprengsatz, als die populäre Nachrichtenmoderatorin May Chidyac in ihr Auto steigen wollte. Die Bombe sei in dem Wagen versteckt gewesen, hieß es. Nach Angaben von Krankenhausärzten verlor Chidyac bei der Explosion ein Bein und eine Hand. Ihr Zustand wurde als kritisch beschrieben.

Schlimm, dass Journalisten manchmal gefährlich leben. Schlimmer, wenn sie bei ihrer Arbeit verletzt werden.
posted @ 19:22 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Nukleartests helfen bei Identifizierung von Opfern

LIVERMORE, Calif. - Die bei den Nukleartests in den 50iger und 60iger Jahren erzeugten Kohlenstoff-Isotope C14 bieten die Möglichkeit, das Alter von Menschen zu bestimmen. Basis der Untersuchungen ist die Halbwertszeit, dass heisst die Zeit in der die Hälfte der Isotope eines Elementes zerfällt.

Ein Verfahren, welches durch Wissenschaftler des "Lawrence Livermore National Laboratory" und Schwedens "Karolinska Institut" entwicklet wurde, bestimmt den Gehalt an C14-Isotopen im Zahnschmelz. Durch den Vergleich mit den unterschiedlichen Anteilen dieser Isotope in der Erdatmosphäre zu verschiedenen Zeiten, können die Wissenschaftler herausfinden, wann ein Zahn sich gebildet hat. Mit dieser Methode kann das Alter von Zähnen mit einer Genauigkeit von 1,6 Jahren errechnet werden.

Wieviel Kohlenstoff-Isotope sich bei einer Zahnbildung auch immer im Zahnschmelz einlagern, der Zahnschmelz ist ein guter Indikator für die verstrichene Zeit seit der Zahnbildung, sagte Bruce Buchholz vom Zentrum für "Beschleuniger-Masse-Spektrometrie" des Laboratoriums.

Wir waren überrascht, wie gut diese Methode funktioniert, erzählte Buchholz weiter. Und wenn man die Ergebnisse von in verschiedenen Zeiten gewachsenen Zähnen vergleicht, kann man die Zeitspannen sogar noch genauer bestimmen.

Die Wissenschaftler meinen, dass diese Methode helfen kann, die Opfer von Hurrikan "Katrina" oder anderer grosser Katastrophen zu identifizieren.

Dieses Verfahren funktioniert jedoch nicht bei Personen, die vor 1943 geboren wurden, deren Zähne sich also vor Beginn der Nukleartests in 1955 gebildet haben.

Der Artikel ist letzte Woche erschienen in:
Nature
posted @ 04:54 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Blog-Explosion durch Feedburner

Gute Nachricht für Nutzer von Feedburner.com: Bei Aktivierung der Option ../Publicize/"Pingshot" wird Feedburner über die Veröffentlichung jedes neuen Artikels eines Blogs automatisch folgende Dienste mittels Ping informieren:

- Technorati
- My Yahoo
- PubSub
- Ping-o-matic
- Newsgator
- Feedster
- Icerocket
- Weblogs.com
- TailRank.

Damit erreicht die neue Veröffentlichung automatisch und explosionsartig alle Feedabonnenten.
posted @ 02:40 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Samstag, September 24, 2005

Top Suchmaschinenranking kostenlos

Sie heissen Ineedhits, Suchmaschineneintrag.com oder Abakus und locken mit Polepositions und hohen Trefferquoten im Listing von Google&Co. Die Preise sind satt, der Erfolg oft mässig. Als Einstiegspaket gibt's meist lediglich ein Angebot von Noname-Searchengines und Wartezeiten von mehreren Wochen oder Monaten bis zur Aufnahme in den Index. Schade also um das schöne Geld.

Grundsätzlich gilt für gutes Ranking:
1. viele eingehende Links (Die Robots/Spider müssen zu Ihrer Seite gelangen können.)
2. aktueller und ansprechender Inhalt
3. fehlerfreier HTML-Code
4. richtige Auswahl der Keywords
5. optimierte Metatags
6. vernünftiges Design
7. geringste Ladezeit zumindest der Hauptseite (Nicht alle Surfer haben DSL!).

Wie Sie das alles schnell erfüllen, erfahren Sie kostenlos oder neudeutsch "for free" bei den Guys von Webmasterplan. Diverse Basiswerkzeuge zur Websitenoptimierung gibt's dort gratis oben drauf. Ein vernünftiger HTML-Editor nimmt dem Webmaster vieles von vorn herein ab und mehr braucht der Mensch nicht. Den Rest erledigen die "Robots" oder "Spider", kleine Suchprogramme die in regelmässigen Abständen das Internet durchforsten, neue Webseiten in den Index aufnehmen oder Inhalte von Suchmaschineneinträgen aktualisieren. Diese kleinen Helferlein sammeln alles, was ihnen an Webinhalten über den Weg läuft und in ihrer Emsigkeit oftmals auch Unsinn, wie einzelne Frames oder Flash-Objekte die eigentlich im HTML-Text eingebettet sein sollten.

Noch angesehener bei den Suchmaschinen sind Weblogs. Wer zum Beispiel bei der Google-Tochter blogger.com seinen blog führen lässt, ist schon zwei Tage nach Veröffentlichung des ersten Artikels bei Google gelistet.

Nicht zuletzt eine kleine Randbemerkung für Quotenjunkies, die Homepage eines Kegelvereins wird nie die Trefferquoten von CNN erreichen. Das liegt ganz einfach daran, dass verschiedene Themen im Netz unterschiedlich nachgefragt werden.

Ach ja, wenn jemand mit Einträgen in über 3000 Suchdiensten und 500.000 Linklisten lockt, vergessen Sie es!
Ich habe mehrere Jahre die Statistik meiner Homepage mit Webhits
beobachtet. Obwohl meine Seite in über 100 Suchdiensten ordentlich gelistet ist, fanden sie 99% der Surfer über Google, Yahoo oder externe Links.
posted @ 21:39 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Erste Lachse in der Elbe

Dresden - Die Elbelachse haben es bei ihrer Rückkehr in die sächsischen Laichgewässer in diesem Jahr besonders eilig. „Der erste Lachs der Saison ist da“, freute sich Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU) am Freitag. Das erste Exemplar - ein 80 Zentimeter langes Weibchen - wurde am Mittwoch in der Nähe von Bad Schandau gefangen und wieder ausgesetzt. Der bisher zeitigste Nachweis eines Rückkehrers datiert aus dem Jahr 2003. Damals wurde ein Exemplar am 2. Oktober gesichtet. Im Vorjahr kamen sie erst Ende Oktober.

Tillich sieht im Auftauchen des ersten Lachses ein „gutes Zeichen für einen erfolgreichen Verlauf der diesjährigen Lachswanderung“. Die jetzigen Rückkehrer waren 2002 in Zuflüsse der Elbe eingesetzt worden. Sachsen startete 1994 ein Programm zur Einbürgerung der Elbelachse. Bislang kehrten etwa 600 Tiere zurück. Der größte bisher gefangene Lachs war 1,03 Meter lang. 2005 wurden 316.000 Brütlinge ausgesetzt, rund 10 Prozent stammten von Rückkehrern des Jahres 2004. Für das Programm gibt Sachsen jährlich 50.000 Euro aus. (
dpa)
posted @ 01:05 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Freitag, September 23, 2005

Google Gründer Sergej Brin und Larry Page...

platzieren sich als die Jüngsten mit einem Vermögen von je $11 Mrd. auf einen gemeinsamen 16. Rang der „Forbes400“ und befinden sich somit unter den „Top Twenty“ der reichsten Amerikaner. Die Finanzzeitschrift Forbes-Magazin veröffentlicht jedes Jahr ihre Rangliste der „Top 400“ der „US-Wohlhabensten“. Die Zeitschrift dokumentiert Veränderungen und Neuzugänge. Angeführt von William Henry Gates (alias: Bill Gates) mit zur Zeit $ 51 Milliarden befinden sich darunter bekannte Persönlichkeiten, wie Warren Buffet, Michael Dell, oder Sr. David Rockefeller. Der 24. Jahresbericht bescheinigt den 400 reichsten Amerikanern ein seit dem letzten Jahr um $125 Milliarden auf $ 1,13 Billionen gestiegenes Gesamtvermögen. Aufgrund der Entwicklung der Immobilienpreise in Verbindung mit dem steigenden Ölpreis gab es gegenüber dem Vorjahr 33 Neuzugänge und 9 "Come Backs".

„Top Ten“ 2005:
  1. William H. Gates
  2. Warren E. Buffett
  3. Paul G. Allen
  4. Michael Dell
  5. Lawrence Ellison
  6. Christy Walton
  7. Jim C. Walton
  8. S. Robson Walton
  9. Alice L. Walton
  10. Helen R. Walton

posted @ 23:25 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Hurrikan Rita nur noch CAT 3

Offenbar verliert Rita an Kraft. Wie der Sender Deutsche Welle gerade berichtete, hat das National Hurrican Center Hurrikan Rita auf Kategorie 3 herabgestuft.

posted @ 20:23 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Sonnenfinsternis am 3. Oktober 2005

Am späteren Vormittag des 3. Oktober 2005 stehen von Madrid aus gesehen Sonne und Mond genau hintereinander. In Mitteleuropa kann eine recht tiefe partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden. Der Mond steht jedoch zu weit von der Erde entfernt um die Sonne ganz zu verdecken. Es kommt zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis in Teilen Spaniens und Portugals. Mitteleuropa sieht von dieser Finsternis eine partielle Phase.
astro info
posted @ 16:19 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Rita auf CAT 4 zurückgestuft - keine Entwarnung

Tausende Menschen flüchten vor Rita.

23 Prozent der US-Ölproduktion sind bedroht.

BASF bringt seine 1.500 Mitarbeiter aus der texanischen Golfküstenregion in Sicherheit.

Schwarzer Humor: Ein Amerikaner wert sich verbal gegen Plünderer. An seiner Hauswand sind mit grossen Buchstaben die Worte gemalt:"Wir schlafen hier drin mit einem grossem Hund, einer hässlichen Frau und zwei Pistolen."

Rita hat ihren Kurs geändert und bewegt sich jetzt Richtung Nordosten. Sie nimmt zur Zeit fast den gesamten Golf von Mexiko ein. Im Bereich ihres Auges dreht der Wind mit ca. 220 km/h.
posted @ 10:18 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Raumsonde dringt ins Unbekannte vor

Flugrouten von Voyager
(Foto: Science)

Die Sonde "Voyager 1" der US-amerikanischen Weltraum-Organisation Nasa hat ein Gebiet erreicht, in dem der Sonnenwind abflaut. Jetzt können Forscher die ersten Daten von der Grenze des Sonnensystems auswerten.

Am 18. Dezember des vergangenen Jahres sendete Voyager 1 plötzlich veränderte Messdaten. Die Stärke des die Sonde umgebenden Magnetfeldes war um das Zweieinhalbfache angestiegen. Während der nächsten 125 Tage hielt die erhöhte Magnetfeldstärke an. Die Auswertung der Daten deutet darauf, dass Voyager 1 am oder kurz nach dem 16. Dezember eine "Termination shock" (Stoßfront) genannte Zone durchflogen hat.

Unerwartete Messwerte
An dieser Grenze wird der Sonnenwind von einer Geschwindigkeit zwischen 1,1 und 2,4 Millionen Kilometern pro Stunde unter die Schallgeschwindigkeit abgebremst. Dadurch verändert sich - wie gemessen - die Stärke des Magnetfeldes. Voyager 1 hat den Termination shock in einer Entfernung von etwa 14,1 Milliarden Kilometern von der Sonne durchflogen, berichten Forscher um Edward Stone vom California Institute of Technology jetzt im Magazin "Science".

Im "Heliosheath" (Sonnenhülle) genannten Bereich dahinter vermischt sich der ständig von der Sonne ausgestrahlte Sonnenwind mit dem interstellaren Medium des Weltraums. Durch das Zusammentreffen mit dem dünnen Gas wird der Sonnenwind langsamer, heißer und dichter, schreibt das Team um Stone.

Mantra der Weltraumforschung
Entgegen der Erwartungen der Astronomen geht vom Termination shock jedoch keine so genannte "anomale kosmische Strahlung" aus. Diese Strahlung sollte dadurch entstehen, dass ionisierte Teilchen des interstellaren Mediums am Termination shock stark beschleunigt werden. Dementsprechend hätte Voyager 1 die intensivste Strahlung an dieser Grenzschicht messen müssen. Statt dessen misst die Sonde auf ihrem Weg durch die Heliosheath zunehmende Strahlung als ob sie sich auf die Quelle zu bewege.

Diese Messergebnisse können die Astronomen bislang nicht erklären. Aber wie Len Fisk von der University of Michigan in einem Kommentar in der gleichen "Science"-Ausgabe schreibt, erfüllt sie das "Mantra der Weltraumforschung": Wenn wir an neue Orte gehen, finden wir das Unerwartete.

Die Reise der Sonde Voyager 1 begann im September 1977. Sie wird voraussichtlich bis zum Jahr 2020 Daten liefern. Aufschluss über die Vorgänge am Termination shock erhoffen sich die Forscher von ihrer wenig später gestarteten Schwestersonde Voyager 2. Sie wird die Grenze zum Unbekannten im Jahr 2009 oder 2010 erreichen.

N24.de
Netzeitung
Nasa: Voyager
Nasa: Übersicht Sonnensystem
posted @ 09:15 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

NASA zieht es wieder zum Mond - Landung für 2018 geplant

Washington (dpa) - Knapp ein halbes Jahrhundert nach der ersten Mondlandung will die US-Raumfahrtbehörde NASA wieder Astronauten zum Mond schicken. Entsprechende Pläne will NASA-Direktor Michael Griffin heute (Montag) in Washington vorstellen. Danach soll im Jahr 2018 eine vierköpfige Crew eine Woche lang auf dem Mond bleiben.

Nach Informationen des Internetportals space.com will die NASA für die Entwicklung einer neuen Raumfähre und der Raketentriebwerke in den kommenden zwölf Jahren rund 100 Milliarden Dollar (82 Milliarden Euro) ausgeben.

Die Behörde folgt damit einer Vorgabe von US-Präsident George W. Bush, der im Januar vergangenen Jahres eine Rückkehr zum Mond bis zum Jahr 2020 versprochen hatte. Vom Mond aus sollen später bemannte Raumschiffe zum Mars aufbrechen.

Harrison Schmitt, Pilot von Apollo 17, war am 12. Dezember 1972 der letzte Mensch, der seinen Fuß auf den Mond gesetzt hatte. Als erster Mensch betrat US-Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 die Mondoberfläche. Das Mitglied der dreiköpfigen Apollo-11- Besatzung sprach dabei die berühmt gewordenen Worte: «Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit».

Weitere Infos:

posted @ 03:56 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Studenten können in der Arktis forschen

Deutsche Studenten haben 2007 die Gelegenheit, die kälteste Region der Erde hautnah zu erleben. Im internationalen Polarjahr soll es gleich drei Polarexpeditionen geben. "Wir wollen die jungen Leute damit für die Polarforschung begeistern, die man ja nicht studieren kann", sagte Professor Georg Kleinschmidt, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung, am Rande der 22. Internationalen Polartagung in Jena der Nachrichtenagentur dpa.


Für die "Studex"-Expeditionen können sich Studenten verschiedener Fachrichtungen bewerben. Künftige Biologen, Zoologen und Geophysiker sind ebenso willkommen wie Meteorologen und Mediziner. Einzige Voraussetzung ist das Vordiplom. Außerdem sollen die Nachwuchswissenschaftler ein Projekt vorschlagen, an dem sie gerne unter Expeditionsbedingungen in Arktis oder Antarktis forschen wollen.


In Begleitung von Experten
Eine Expedition soll im Sommer 2007 auf die Nordpolarinsel Spitzbergen führen, die anderen beiden Forschungsreisen führen zum Jahreswechsel 2007/08 in die Antarktis. Die Expeditionen dauern 14 Tage bis drei Wochen. Es können jeweils 15 bis 25 Leute mitkommen. Geleitet werden die Gruppen von erfahrenen Führern, Bergleuten und Ärzten. Die Zelte werden in der Nähe von aktiven Forschungszentren aufgeschlagen.
Noch bis Samstag treffen sich in Jena 220 Polarexperten aus 18 Ländern.
(N24.de, Netzeitung)



posted @ 02:16 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Donnerstag, September 22, 2005

Rita - CAT 5 Hurrikan

Innerhalb Rita ist der Luftdruck unter 899 Millibar gefallen, Hurricane-Hunters haben per Flugzeug in ihrer Flugfläche

Windgeschwindigkeiten von ca. 300 km/h gemessen. Gemäss den Computermodellen GFS und GFDL erwarten

die Meteorologen für weite Teile der texanische Küstenregion Überschemmungen bis zu 70 cm.

Rita ist zur Zeit der drittstärkste jemals registrierte Hurrikan nach "Gilbert" und dem "Great Labor Day" Hurrikan.

Über den warmen Gewässern des Golf von Mexiko hat "Rita" gute Aussichten auf Kategorie 5, den tiefsten Luftdruck von "Gilbert" in Höhe von 888 Millibar zu unterbieten und damit der bislang stärkste Hurrikan aller Zeiten zu werden.


Die Top 6 der Weltrangliste:

Hurricane Gilbert (888 mb, 1988)

The Great Labor Day Hurricane (892 mb, 1935)

Hurricane Rita (897 mb, 2005)

Hurricane Allen (899 mb, 1980)

Hurricane Katrina (902 mb, 2005)

Hurricane Camille (905 mb, 1969)

Wetterblogs von:
Jeff Masters

Steve Gregory
posted @ 06:11 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Dienstag, September 20, 2005

Global PR Blog Week gestartet

Gestern ist die Global PR Blog Week gestartet, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet. Die Online Konferenz von Constantin Bastuera bietet ein breites Programm rund um das Thema Public Relations, Marketing und Weblogs. Mehr als 50 Beiträge stehen in diesem Jahr auf der Tagesordung. Veröffentlicht werden Fallstudien, Grundsatzartikel und Interviews (als Podcasts). Auch aus Deutschland werden Beiträge erwartet: Prof. Pleil berichtet am Mittwoch über "Weblogs in PR education: a German case study". Am Freitag wird ein Beitrag zum Thema "Managing Blog Relations: Strategic Steps for PR with Weblogs" von Tim Fischer dabei sein. Eine wahre Fundgrube zum Thema.

posted @ 19:56 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Mittwoch, September 14, 2005

Spruch des Tages

Der Optimist ist überzeugt, dass dies die beste aller möglichen Welten ist. Der Pessimist befürchtet, dass dies wahr ist.
Julius Robert Oppenheimer
posted @ 02:45 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

ADSL vs. Windows ME

Endlich, der lang ersehnte Tag! Arcor hat meine ADSL-Verbindung frei geschaltet. Also, nichts wie Hardware (Splitter, DSL-Modem, Rechner, div. Kabel) zusammen stöpseln. Zwischenergebnis, alle Lämpchen sind auf "GO". O.K., dann Rechner hochfahren und Software installieren. Geht fix. Jetzt, Arcors Online-Butler starten. Das ist ein nettes Tool, welches dem Nutzer diverses Fine-Tuning an Windowskonfigurationen abnimmt, Netzwerk, Protokolle, IP's usw.. Nutzerkennung und Passwort sind zur Hand und fix an geforderter Stelle eingetragen. Dann der erlösende "Klick"... und ... Fehlermeldung!
Naaa, dachte ich, da stimmt was nicht. Hardware-Check, alle Lämpchen glimmen immer noch beruhigend vor sich hin. Hm, also Software-Problem, denke ich mir. Rechts-Klick auf Arbeitsplatz/Eigenschaften/Geräte-Manager zeigt, alles drin, was muss, auch der PPPoE-Miniport und nicht mal gelbe Ausrufezeichen. Wieder Rechts-Klick, diesmal auf Netzwerkumgebung/Eigenschaften - aha - viele neue Sachen, Hardware, Adapter und diverse PPProtokolle. Wer auch schon einmal vor einem nicht funktionierenden "alles an seinem Platz" stand, kann sicher mitfühlen. Diagnose-Tool auf der Installations-CD entdeckt, installiert und gestartet. Funktioniert top und hat auch schnell zwei Fehler entdeckt. Aber bei all seiner Kritik an meiner Konfiguration, ist weit und breit kein Lösungsvorschlag zu sehen.
Selfmade, diverse mögliche und unmögliche Varianten der Konfiguration ausprobieren. Ergebnis, salopp gesagt:"Es funzt net!" Das könnte ein Treiber-Problem sein. Also den aktuellen RASPPPOE V.98 von Robert Schlabbach aus dem Netz gesaugt und versucht zu installieren, ohne Erfolg.
Vorerst letzter Ausweg, Arcor's Hot-Line anrufen. Irgendwo hatte ich doch die Nummer gesehen ... ah jetzt ja! Jedoch selbst die IT-Spezialisten konnten mir nur bestätigen, dass Windows ME in Sachen Netzwerke problematisch sei und die Installation von ADSL unter Windows XP oder Linux 9.0 wesentlich weniger zeitaufwendig wäre. Na schön!
-- Fortsetzung folgt --
p.s.: Eine Aufzählung und Erläuterung der in diesem Experiment aufgetretenen "Windows-Fehlermeldungen mit blauem Bildschirm" erspare ich mir. Das wäre sicher eine abendfüllende Lektüre. Auch sei zu erwähnen, dass Windows ME bislang bei meinen Netzwerk-Experimenten immer nachgiebig war und stabil lief.
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Dienstag, September 13, 2005

Wasserzeichenpapier für das Volk

Dynevo GmbH, Leverkusen, 12.09.2005 -
Fälschungssicheres Wasserzeichenpapier ist seit jeher ein Ausdruck von Prestige und Exklusivität. Allerdings war das eigene Wasserzeichen für Privatleute bisher unerschwinglich. Selbst Kleinauflagen kosteten viele tausend Euro. Dank einer technischen Innovation gibt es 500 Blatt mit den eigenen Initialen jetzt für unglaubliche 64 Euro.

www.wasserzeichenshop.de
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"Mails to Space": Yahoo! schickt tausende Weltraumgrüße ins All!


München, 12.09.2005 - Endlich ist es soweit: Am heutigen Montag, um 15 Uhr, schickt Yahoo! die im Rahmen der Aktion „Mails to Space“ eingegangenen E-Mails in den Weltraum. Tausende User sind dem Aufruf von Yahoo! gefolgt und haben ihre persönliche Weltraumbotschaft an Yahoo! gesendet. Dass die Kontaktaufnahme mit Außerirdischen nach wie vor zu den größten Faszinationen der Menschheit gehört, bestätigt die parallel zur Aktion durchgeführte Yahoo! Online-Umfrage: Drei Viertel (73 Prozent) der 5.536 befragten Internetnutzer träumen davon, eine persönliche Botschaft ins All senden und auf diese Weise Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen zu können. Die Resonanz auf die Aktion „Mails to Space“ ist entsprechend: 3.158 E-Mails aus ganz Europa gingen in vielen unterschiedlichen Sprachen bei Yahoo! ein. Die meisten User richten ihre Foto-Grüße direkt an Außerirdische. Viele von ihnen nutzen bereits Yahoo! FotoMail, um ganze Fotoalben in einer Mail versenden zu können.

Der Wunsch nach einer Weltraumbotschaft
Über 80 Prozent der Internetnutzer glauben nach der aktuellen „Mails to Space“-Umfrage an außerirdisches Leben. Knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) wünschen sich, ganz einfach per E-Mail mit Bewohnern von einem anderen Stern Kontakt aufnehmen und eine persönliche Botschaft ins All senden zu können. An erster Stelle rangiert dabei der Wunsch, Grüße in den Weltraum zu übermitteln (45 Prozent), dicht gefolgt von Fragen zur Herkunft und dem Leben der Außerirdischen (39 Prozent) sowie die Übersendung des eigenen Passfotos (17 Prozent). Einige Wenige hoffen sogar auf intergalaktischen Reichtum und würden ihre Kontonummer ins All senden (drei Prozent). Bei einem direkten Aufeinandertreffen mit Außerirdischen wären für die meisten Nutzer Fragen nach dem Herkunftsplaneten (73 Prozent), dem Grund des Besuches (64 Prozent) sowie den Weltraum-Technologien (62 Prozent) am wichtigsten. Sieben Prozent wünschen sich sogar ein Date mit einem Weltraumlebewesen. Gäbe es eine Möglichkeit, einen Planeten in unserem Sonnensystem zu besuchen, wäre der Mars das Ausflugsziel Nummer Eins (22 Prozent), gefolgt vom Saturn (zehn Prozent) und der Venus (acht Prozent).

Das erwartet die Außerirdischen
Mit der Aktion „Mails to Space“ ermöglicht Yahoo! erstmals jedem Internetnutzer, sich im Weltraum zu verewigen. Dafür konnten die User bis zum 6. September ihre persönlichen E-Mails mit Fotos und Botschaften an Yahoo! schicken. Die Resonanz auf diesen Aufruf war überragend: Tausende Mails aus ganz Europa gingen beim Internetunternehmen ein. Alle Teilnehmer wollten die einmalige Chance nutzen und eine persönliche Botschaft ins All senden, sei es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch oder gar auf Chinesisch.

„Es ist phantastisch, dass so viele Nutzer unserem Aufruf gefolgt sind und ihre Fotos und Botschaften an Yahoo! geschickt haben. Der Moment des Mail-Versands ist nun besonders spannend, auch wenn wir fast 23 Jahre auf eine Antwort warten müssen,“ kommentiert Patricia Rohde, Unternehmenssprecherin Yahoo! Deutschland die heutige Aktion in Weilheim.

Die Inhalte der eingegangenen Mails sind vielfältig: Die meisten Teilnehmer der Aktion nutzen die Gelegenheit, um Grußbotschaften an die Bewohner des Universums zu übermitteln. Vor allem der beliebte Weltraumgnom E.T. darf sich nach dieser Aktion über reichlich Gruß-Mails freuen. Viele User nutzen die Aktion, um den potentiellen Empfängern zu zeigen, dass auf der Erde durchaus intelligentes Leben existiert. Sie senden wissenschaftliche Erkenntnisse wie Einsteins Formel zur Relativitätstheorie ins All. Der mit Abstand beliebteste Anhang aller bei Yahoo! eingegangen E-Mails sind jedoch Fotos – mit den verschiedensten Motiven. So können sich die Außerirdischen demnächst an zahlreichen Familien- und Tierfotos erfreuen und sich so ihr eigenes Bild vom Leben auf dem blauen Planeten machen. Viele Internetnutzer haben für ihre Weltraumbotschaften bereits den neuen und kostenlosen Dienst Yahoo! FotoMail genutzt und damit ganze Fotoalben mit zahlreichen Bildern in nur einer Mail versandt.

Ins All übermittelt werden die von Yahoo! gesammelten E-Mails am heutigen Montag, den 12. September 2005, über eine der größten Parabolantennen der Welt. 30 Meter misst die Anlage des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Weilheim. Betreut wird der Weltraumversand in Weilheim von AMSAT Deutschland e.V., einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Technik-, Funk- und Raumfahrtbegeisterten, die Satelliten privat und ehrenamtlich als Forschungsplattformen entwickeln, bauen und betreiben.

Weitere Informationen zu Yahoo! FotoMail unter
http://de.photomail.mail.yahoo.com

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Montag, September 12, 2005

JAXA-Sonde "Hayabusa" erreicht Asteroid "Itokawa"


Tokio, 12. September 2005 -
Wie die japanische Raumfahrtbehörde JAXA mitteilt, hat sich heute die Forschungssonde "Hayabusa" dem Asteroiden "Itokawa" bis auf 20 km Entfernung angenähert. Die Bilder zeigen die raue und unregelmäßig geformte Oberfläche des Himmelskörpers. Die Sonde wird "Itokawa" zwei Monate lang begleiten, dabei Proben entnehmen, wissenschaftliche Untersuchungen durchführen und seine Oberfläche erforschen.
posted @ 19:05 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

BamS am 6. November mit neuem Handy-Journal

"Bild am Sonntag" erscheint am 6. November mit neuem Handy-Journal und umfassenden Informationen rund um die mobile Telekommunikation. Der Springerverlag geht davon aus, dass zum Jahresende eine Wellen von neuen Angeboten den Markt in Deutschland überschwemmt. Bild wird ihre 11 Millionen Leser unter anderem über neue Handy-Modelle, Kosten, Tarif-Check - für wen lohnt sich welcher Vertrag?; Paketangebote, Handy und Festnetz, die besten Handys und ihren Funktionen, wie MP3-Player, eingebaute Kamera, vollwertige Buchstabentastatur und vieles mehr informieren.

posted @ 18:36 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Eine Million Chinesen auf der Flucht

Peking - Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 177 Kilometern pro Stunde hat Taifun «Khanun» den Osten Chinas erreicht. In der bergigen Küstenprovinz Zhejiang wurden fast eine Million Menschen in Sicherheit gebracht.
Foto: nnvl.noaa.gov

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posted @ 09:19 by