Montag, Oktober 31, 2005

N24.de - Schnelle "Wiedergeburt" eines alten Sterns


Eine internationale Gruppe von Astrophysikern hat ein seltenes Ereignis beobachtet: Ein alter Stern erwachte unerwartet schnell zu neuem Leben.
mehr dazu...
posted @ 17:09 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

N24.de - Supercomputer erklärt die Geburt von Galaxien

Astrophysiker haben die Entwicklung von Galaxien, Quasaren und Schwarzen Löchern mithilfe eines Computers simuliert. Die größte bislang durchgeführte Berechnung dieser Art zeigt, wie sich etwa 20 Millionen Galaxien entwickelt haben könnten.
mehr dazu...
posted @ 17:07 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

N24.de - Millennium-Simulation gewinnt Zuschauerpreis


Die 106 Sekunden lange "Millennium-Simulation" von Volker Springel vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching ist mit dem "nano"-Spezialpreis ausgezeichnet worden. Die Zuschauer des 3sat-Fernsehmagazins "nano" stimmten für diesen Flug durchs Universum als beste filmische Visualisierung eines wissenschaftlich-technischen Themas.
mehr dazu...
posted @ 17:03 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Samstag, Oktober 29, 2005

OpenOffice 2.0 für Download freigegeben

Warum OpenOffice 2.0 besser als MSOffice ist sowie den Download-Link finden Sie hier.
posted @ 23:22 by Frank Kerkau   1 comments   trackback

Die längste E-Mail Adresse der Welt!

Wie und wo man sie bekommt und welche Probleme es bei der Benutzung geben wird, finden Sie hier und hier*).

*) Man beachte den Domian-Namen! :-))
posted @ 23:06 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Supercomputer verdoppelt eigenen Rekord


Blue Gene/L, der schnellste Computer der Welt, hat seinen eigenen Rekord gebrochen, indem er seine Rechenoperationen auf 280,6 Trillionen pro Sekunde verdoppelte.

Der IBM-Rechner im US Lawrence Livermore National Laboratory, wurde im Juni diesen Jahres als weltweit schnellster Computer ausgezeichnet.

Experten stufen alle sechs Monate die 500 schnellsten Computer der Welt in eine Ranking-Liste ein.

Blue Gene's Leistung vervierfachte sich aller 12 Monate, während er sich in der Bausphase befand.

Kalkulationen, für die jede Person auf der Welt mit einem Taschenrechner 10 Jahre benötigte, bewältigt Blue Gene innerhalb einer Sekunde.

Blue Gene ist Teil eines zehnjährigen Entwicklungprogrammes für ein Netzwerk schneller Supercomputer (ASC Purple) zur Überwachung des US-Kernwaffenarsenals.

Bei Simulationen der Leistungen von Nuklearwaffen soll "Purple" mit einer Geschwindigkeit von 100 Teraflops arbeiten.

Weiterhin soll Blue Gene in den Bereichen Materialalterung, Molekular-Dynamik, Material-Modellierung sowie zur Berechnung von Turbulenzen und Instabilitäten in Flüssigkeiten eingesetzt werden.

Supercomputer spielen immer mehr eine entscheidende Rolle bei der Lösung von komplexen Problemen. Sie helfen bei der Entschlüsselung der DNA, Entwicklung neuer Medikamente, Verbesserung der Diagnose von Krankheiten, Erforschung des Universums, Entwicklung von neuen Autos und Steigerung der Genauigkeit von Wettervorhersagen.

Quelle:
BBC News
posted @ 06:32 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Steigendes Risiko durch Phishing

(box) Duisburg, 26.10.2005 - Phishing festigt seine Position als eine der Hauptbedrohungen des Internets für Anwender und Unternehmen auf der ganzen Welt.

Phishing kann Bankdaten auf zwei Wegen stehlen:
Durch die Nutzung von Social Engineering Techniken oder mit Hilfe von entsprechenden Technologien.
Im ersten Falle wird eine E-Mail versendet, die den Empfänger zu einer Webseite lotsen soll. Diese besagte Webseite ist eine Fälschung von z.B. einer populären Bankseite auf der nun der User seine Daten hinterlassen soll.

Die zweite Phishing Technik ist wesentlich komplexer und erfordert das Einschleusen eines Trojaners, der wiederum einen Keylogger in das System schleust. Keylogger sind in der Lage Tastaturanschläge mitzuprotokollieren.
Dieses Programm aktiviert sich wenn der User die Webseite der Bank besucht. Von diesem Moment an zeichnet es jeden Tastaturanschlag auf. Username, Passwort oder Account Nummern, alles wird mitgeschrieben.
Laut PandaLabs Quartals Report für 2005 ist die Nutzung solcher Trojaner zwischen dem ersten und dritten Quartal dieses Jahres um 113% gestiegen.
mehr dazu...
posted @ 05:33 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Studie: Kostenfaktor Drucken weit unterschätzt

In der deutschen Führungsebene wird den Druckkosten zu wenig Beachtung geschenkt. Das Einsparungspotenzial, das effiziente Output Management Lösungen erzielen, bleibt bislang ungenutzt.

(box) Aschheim/b. München, 27.10.2005 - Laut Analysten liegen Kosten, die im Zusammenhang mit dem Drucken entstehen, so genannte Output-Kosten zwischen 1% und 3% des Gesamtumsatzes. Folglich werden oftmals mehrstellige Millionenbeträge für einen „Non-Core-Business-Bereich“ wie Drucken ausgegeben.
mehr dazu...
posted @ 05:25 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Den Deutschen gehen die IT-Profis aus: Deutschland droht Fachkräftemangel für IT-Netzwerke

(box) Hohenroda, 28.10.2005 - In einer kürzlich vorgestellten IDC-Studie wird jetzt erneut auf einen bevorstehenden IT-Fachkräfte-Mangel in Deutschland hingewiesen - diesmal im Bereich Netzwerke. Bis zum Jahr 2008 fehlen demnach rund 22.000 Experten mit fortgeschrittenen Netzwerkkenntnissen. Dieses Defizit liegt mit rund 17 Prozent über dem europäischen Durchschnitt von 15 Prozent. Deutsche Unternehmen hinken den Entwicklungen in den USA damit deutlich hinterher. Die überlegene Anwendung von IT führt dort zu einem erheblich höheren Produktivitätsniveau als in Deutschland.
mehr dazu...
posted @ 05:21 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

N24.de - Ursache für Cryosat-Absturz entdeckt

Ein Software-Fehler in der Oberstufe der russischen Startrakete hat am 8. Oktober zum Absturz des europäischen Klimaforschungssatelliten Cryosat geführt.
mehr dazu...
posted @ 05:18 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Freitag, Oktober 28, 2005

idw - Volkskrankheit Depression: Ist Vorbeugung möglich?

Die Depression ist eine weit verbreitete Krankheit wie viele andere auch. Es gibt zahlreiche seelisch-soziale, aber auch biologische Faktoren, die eine Depression verursachen oder auslösen können. Allerdings ist es nicht immer einfach, eine momentane Verstimmung von einer leichteren Depression - die sich verschlimmern kann - zu unterscheiden. Denn eine Depression kann sich zum Beispiel auch hinter körperlichen Beschwerde verstecken.
mehr dazu...
posted @ 19:31 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

idw - Endlagerung radioaktiver Abfälle - mit themodynamischen Daten die Langzeitsicherheit prüfen

Thorium, Uran und die schwereren Transuranelemente

Das Kohlendioxidproblem bringt die Kernenergie wieder in die Diskussion, bei der die Frage der langfristigen Entsorgung eine Schlüsselrolle spielt: Sind radioaktive Abfälle in tiefen geologischen Formationen sicher? Können sie ausgespült werden und in unsere Umgebung gelangen? Belastbare Langzeitprognosen auf der Basis fundierter geochemischer Untersuchungen sind gefordert. Jetzt gibt es erstmals thermodynamische Daten für das Verhalten von Actiniden in geologischen Formationen.
mehr dazu...
posted @ 19:24 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

idw - Macht Bewegung schlau?

Das 2. Schulgesundheitsforum Sachsen beschäftigt sich mit Bewegung im Unterricht. Die Gemeinschaftsveranstaltung der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und der Unfallkasse Sachsen will Lehrern und Erziehern das Konzept der Balance zwischen Bewegen und Ruhe im Unterricht nahe bringen.

Zeit: 05. November 2005, 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: Sportwissenschaftliche Fakultät
Jahnallee

mehr dazu...
posted @ 19:20 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Harte Fakten - Ein Service der CIA für jedermann

Nicht nur für die U.S.-Regierung sondern für jedermann präsentiert die Central Intelligence Agency (CIA) ihr jährlich im Internet erscheinendes The World Factbook. Hier findet der Surfer ein Fülle von aktuellen wohlstrukturierten Daten über jedes Land der Erde. Die Infomationen reichen von geografischer Lage und territorialer Grösse über Bevölkerungszahlen, Wirtschaftsdaten, Ressourcen bis zu militärischen und politischen Informationen. "The World Factbook" ist als Online-Version oder als download für verschiedene Bandbreiten, auch in einzelnen Teilen verfügbar.

Noch mehr Infos über und von der CIA

Darüber hinaus publiziert die CIA auf ihrer Website regelmässig interessante Informationen über ihre eigene Organisation sowie über das Weltgeschehen.
posted @ 19:06 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

N24.de - Klimawandel bringt Wassermangel nach Europa

16 Forschungsinstitute haben das Schadenspotenzial des Klimawandels in Europa untersucht. In den kommenden Jahrzehnten könnte es aufgrund der globalen Erwärmung zu erheblichen Einbußen in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz, in der Energie- und Wasserwirtschaft sowie im Tourismus kommen, resümieren die Wissenschaftler.
mehr dazu...
posted @ 18:34 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Lebt das DLR noch im geteilten Deutschland?

In einer heutigen PR-Mitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) heisst es:

"Vor 20 Jahren: Deutschland bricht in den Weltraum auf"

und weiter:

"Das Kontrollzentrum stand damals vor seiner bis dahin größten Aufgabe: der ersten deutschen Weltraummission mit dem europäischen Weltraumlabor Spacelab im amerikanischen Space Shuttle."

Liebe Kollegen das ist leider nicht korrekt. Für Deutschland brach das bemannte Raumfahrtzeitalter schon am 26. August 1978, also vor 27 Jahren an. Die Fliegerkosmonauten Waleri Bykowski und Sigmund Jähn (DDR!) besuchten mit Sojus-31 die sowjetische Raumstation Salut-6. Sie landeten nach einer Woche Aufenthalt im Orbit wohlbehalten in der kasachischen Steppe.

Quellen:
DLR
strausberg.de
posted @ 18:27 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

idw - Warum faszinieren Klänge des Orients? KinderUni lädt ein zur achten Vorlesung

Veranstaltung am 5. November für "Nachwuchsforscher" von acht bis zwölf Jahren lädt zum musikalischen Streifzug durch fremde Länder ein
mehr dazu...
posted @ 18:07 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Was geschah heute im Jahre 1869?

Der russische Chemiker Dmitri I. Mendelejew veröffentlicht heute die von ihm (und unabhängig und fast zeitgleich von Julius Lothar Meyer) entdeckte Periodizität in der Reihe der Atomgewichte chemischer Elemente.

gefunden bei Weltchronik.de
posted @ 15:58 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Gute Noten für DLR_School_Labs

Die Wirksamkeit der Schülerlabore des DLR ist von unabhängigen Gutachtern außerordentlich positiv bewertet worden. Mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler werden bis Ende 2005 die sechs DLR_School_Labs besucht haben. Was bleibt, ist das in der authentischen Umgebung von Forschungseinrichtungen gewonnene Interesse an Wissenschaft.
mehr dazu...
posted @ 15:32 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Entwickelt das DLR Tarnkappentechnologie?


DLR - SHEFEX erfolgreich gestartet - 27.10.2005

Am 27.10.2005, 15.45 Uhr MESZ ist eine zweistufige Höhenforschungsrakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom Startgelände der Andøya Rocket Range in Norwegen erfolgreich gestartet. Der Start war ursprünglich am 27.10.2005, 09.00 Uhr MESZ geplant. An Bord befindet sich das Projekt SHEFEX, mit dem neue Thermalschutzkonzepte rückkehrender Raumfahrzeuge und aerodynamische Eigenschaften eines scharfkantigen Designs getestet werden. Scharfkantiges Design wird unter anderem im miltärischen Bereich für die Tarnkappentechnologie verwendet und streut auftreffende Radarstrahlen. Dadurch könnte zum Beispiel eine Rakete auf einem Radarschirm als ein Vogel identifiziert werden.
mehr dazu...
posted @ 05:41 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Donnerstag, Oktober 27, 2005

Vegetation in den Alpen verändert sich immer schneller

Studie belegt Auswirkungen globaler Erwärmung

Forscherteams des Instituts für Geobotanik der Universität Hannover und des Geographischen Instituts der Universität Zürich, Schweiz haben in einer Studie festgestellt, dass sich die Artenzusammensetzung der Gipfelflora der Schweizer Alpen immer schneller verändert. Die Wissenschaftler vermuten, dass dies eine Folge zunehmender globaler Erwärmung ist.
posted @ 20:15 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

SHEFEX - Raketenstart nicht vor 11.30 Uhr MESZ

Der für heute um 09.00 Uhr MESZ geplante Start des Flugexperimentes SHEFEX (Sharp Edge Flight Experiment) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird erst gegen 11.30 Uhr MESZ erwartet.

Der Countdown wurde bei - 01:30 h angehalten. Neue Nachrichten folgen jede halbe Stunde.

Das DLR überträgt aktuelle Bilder via Webcast.

update, 11.15 Uhr MESZ:
Die neue Startzeit wurde auf 13.00 Uhr MESZ festgesetzt.
posted @ 10:10 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

HEISS - EU-Gerichtshof stellt sich auf die Seite von Kapitalanleger und Verbraucher

Neue EuGH-Urteile über Schrottimmobilien - Ohrfeige für Bankenrechtssenat und Bundesregierung

Wie die Kanzlei Reiter & Collegen, Düsseldorf mitteilt, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) bestätigt, dass eine Bank für Haustürgeschäfte verantwortlich ist, unabhängig davon, ob sie davon Kenntnis hatte oder nicht. Die Konsequenz, eine Bank kann sich zum Beispiel nicht auf Unwissenheit über ein Haustürgeschäft herausreden, wenn die Widerrufsbelehrung nach HaustürWG fehlt.

Rückabwicklung
Weiterhin hat der EuGH entschieden, dass bei einer fehlenden Widerrufsbelehrung nach HaustürWG der Verbraucher sein Dahrlehen nicht sofort und in vollem Umfange zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen hat, sondern im Gegenteil bereits gezahlte Raten, Sondertilgungen usw. von der Bank zurückverlangen kann, selbstverständlich bei Übertragung der Immobile auf die Bank.

Diese Urteile betreffen jedoch nur Fälle, bei denen der Dahrlehensvertrag vor dem notariellen Kaufvertrag abgeschlossen wurde.

"Das Gericht stellt klar, dass der Verbraucher sich bei ordnungsgemäßer Belehrung von dem Darlehensvertrag hätte lösen können und den Kaufvertrag erst gar nicht abgeschlossen hätte. Daher soll nach den heutigen Urteilen des EuGH das mit der Kapitalanlage verbundene Risiko nunmehr der Kreditgeber tragen.

Der Richterspruch aus Luxemburg ist eine Ohrfeige für die Rechtsprechung des Bankrechtssenates des BGH, der bisher weitgehend versucht hat, die Banken gegen Haftungsansprüche von Verbrauchern abzuschirmen. Der 11. Senat wird seine Rechtsprechung nun endlich korrigieren müssen.

Der Richterspruch aus Luxemburg ist zugleich eine Niederlage für die Bundesregierung, die sich in den EuGH-Verfahren trotz deutlicher Hinweise einseitig auf die Seite der Bankenwirtschaft gestellt hatte und sich gegen die berechtigten Verbraucherinteressen gestellt hat. Sie wird jetzt mit Staatshaftungsansprüchen konfrontiert werden.
", so das Statement der Kanzlei.
posted @ 06:01 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

SHEFEX - Raketenstart live im Internet - 27.10.2005


DLR - SHEFEX Start Live Webcast - 27.10.2005

Der für Donnerstag, 27. Oktober 2005, um 09.00 Uhr MESZ geplante Start des Flugexperimentes SHEFEX (Sharp Edge Flight Experiment) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird live via DLR Web Portal übertragen. Es ist vorgesehen, neben Bildern vom Startgelände, der Andøya Rocket Range in Norwegen, auch Bildmaterial der On-Board-Kameras der zweistufigen Höhenforschungsrakete direkt per Webcast zu übertragen.

Bereits ab 6 Uhr MESZ - und vielleicht schon früher - werden erste Live-Bilder, unter anderem aus den Kontrollräumen der Andøya Rocket Range, vorliegen. Der für 9 Uhr MESZ geplante Start der zweistufigen Höhenforschungsrakete mit der SHEFEX-Nutzlast an Bord wird mittels einer Außenkamera übertragen. Ca. eine Minute nach dem Start sollen erste Live-Bilder der On-Board-Kameras vorliegen. Sie ermöglichen einen "Rückwärtsblick" entlang der Rakete und zeigen die Stufentrennung. Anschließend, in ca. 250 Kilometer Höhe, sollen die Kameras Ansichten der Erde bzw. des Erdhorizontes sowie des Wiedereintritts in die Erdatmosphäre liefern.
posted @ 03:26 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Mittwoch, Oktober 26, 2005

idw - Erster Studentensatellit auf dem Weg ins All - Einladung zum Launch Event an der Uni Stuttgart


Ein großer Traum wird Wirklichkeit: Morgen, am 27. Oktober um 8.52 Uhr mitteleuropäischer Zeit wird - wenn auch das Wetter mitspielt - vom russischen Plesetsk aus der erste nur von Studenten entwickelte und gebaute Satellit ins All starten. SSETI EXPRESS heißt der etwa 65 Kilogramm schwere Mikrosatellit, der in Zusammenarbeit von Studierenden aus mehreren europäischen Ländern, darunter 15 Studenten der Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart als einzigem deutschen Team, entstanden ist.

Er soll auf einer polaren Umlaufbahn in 700 Kilometern Höhe drei kleinere Satelliten - so genannte CubeSats - aussetzen, Bilder von der Erde zurücksenden und als Relaisstation für Amateurfunker dienen.


Tests für den Weg zum Mond

Die Student Space Exploration & Technology Initiative (SSETI) wurde bereits im Jahr 2000 von der europäischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, seitdem arbeiten mehr als hundert Studenten an über 20 Universitäten in ganz Europa an den Raumfahrtmissionen, die in mehreren Schritten die studentischen Satelliten zum Mond bringen sollen. SSETI EXPRESS dient dabei unter anderem zur Technologieerprobung für den nachfolgenden European Student Earth Orbiter (ESEO), der 2009 mit komplexeren Nutzlasten in die Umlaufbahn gebracht werden soll. Vorstudien zum European Student Moon Orbiter (ESMO) laufen bereits.

Foto:
ESA
posted @ 19:47 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Neue Bilder - Wilma überflutete Florida


Dunkle Pfützen bedecken Florida am Tage nachdem Hurrikan "Wilma" den US-Staat diagonal vom Golf von Mexiko im Westen über die Everglades in Richtung Atlantik im Osten überquerte. Der Kategorie 3 Hurrikan brachte schwere Regenfälle und Überschwemmungen.

gefunden bei EO Newsroom: New Images - Wilma Floods Florida
posted @ 15:26 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Airbus A340 von Thai Airways in Australien evakuiert

Sydney, Australien, 26. Oktober 2005 -
Über 250 Passagiere und Besatzungsmitglieder mussten nach der Landung auf dem Flughafen Melbourne, Australien aus einem Airbus A340 der Fluggesellschaft Thai Airways evakuiert werden. Bei einer harten Landung war ein Reifen geplatzt und kleinere Brände ausgebrochen.

Die Hilfs- und Löschfahrzeuge erreichten den Jet nach ca. 90 Sekunden, bekämpften die Brände und evakuierten Passagiere und Crew mit Gangways und Bussen.

Gemäss Angaben des Flughafen Melbourne wurde dabei ein Fluggast verletzt.

Bis zum Aufsetzen der Maschine hatte die Crew keine Unregelmässigkeiten gemeldet.

Passagiere sagten aus, dass das Flugzeug nach der Landung stark taumelte und die Leute von einer Seite auf die andere gezerrt wurden.

Quelle:
RedNova News
posted @ 15:08 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Hurrikan Saison 2005 - Höchster Schaden in der US-Geschichte


Wilma suchte am Montag mit Kategorie 3 oder Windgeschwindigkeiten von 200 km pro Stunde als achter Hurrikan innerhalb von 15 Monaten Südwest-Florida heim. Wilma tötete 5 Menschen in Florida und 17 auf Haiti und in Mexiko. 6 Millonen Menschen sind in Florida ohne Strom und der Schaden wird auf ca. $10 Milliarden geschätzt.

Die Atlantik-Hurrikan-Saison 2005 brach mit 22 tropischen Stürmen oder Hurrikans den Record von 21 im Jahre 1933.
2005 war ebenfalls gezeichnet durch die höchste je registrierte Intensität von Atlantik-Stürmen, inklusive "Katrina", welcher im August die Deiche von New Orleans zerstörte und die Stadt überflutete. Der gesamte Schaden wird auf $30 Milliarden geschätzt und ist damit wahrscheinlich der höchste in der Geschichte der Naturkatastrophen in den USA.

Quelle:
Reuters

Foto:
REUTERS/Brian Snyder
posted @ 04:12 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Dienstag, Oktober 25, 2005

idw - Besonderheiten des deutschen Doppelbesteuerungsabkommens mit den USA

Das 1989 erneuerte Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit den USA gehört wegen der intensiven deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen zu den wichtigsten internationalen Steuerverträgen Deutschlands. Es regelt, welcher Staat in welchem Umfang "grenzüberschreitende" Aktivitäten besteuern darf und wie eine mehrmalige Besteuerung verhindert wird. Erfasst sind hiervon insbesondere alle deutschen Investitionen in den USA wie auch alle amerikanischen Investitionen in Deutschland, etwa in Gestalt von Tochtergesellschaften, Niederlassungen/Betriebstätten, Finanzierungen oder Lizenzvergaben.

Ungeachtet dieser großen praktischen Bedeutung ist das Abkommen - zumindest für Nicht-Spezialisten - inhaltlich schwer verständlich. Das liegt einmal an seiner dem deutschen Rechtsdenken fremden Terminologie und Rechtstechnik, die sich weitgehend an den Vorgaben des OECD-Musterabkommens (in seiner Fassung von 1989) orientieren. Zum anderen haben mehrere Besonderheiten der amerikanischen Vertragspolitik in das Abkommen Eingang gefunden, z.B. die Zulassung einer Betriebstättengewinnsteuer, die (begrenzte) Berechtigung der USA zur Nichtanwendung des Abkommens auf ihre Staatsange-hörigen und Ansässigen (sog. saving clause) sowie eine eigene umfangreiche Missbrauchsklausel.

Die vorliegende Arbeit (IFSt-Schrift Nr. 430) des Instituts "Finanzen und Steuern", Bonn erläutert in konzentrierter Form Entstehung und wesentlichen Inhalt des Abkommens - unter Einbeziehung wichtiger neuerer Gerichtsentscheidungen. Einen Schwerpunkt bilden dabei jene Regelungen, die von der deutschen Abkommenstradition abweichen, also namentlich auf spezielle amerikanische Vorstellungen zurückgehen. Die Arbeit gelangt zu dem Ergebnis, dass sich das Abkommen, insgesamt betrachtet, in der Praxis bewährt hat, aber in einzelnen Punkten Änderungen und Überarbeitungen erforderlich sind, die eine alsbaldige Revision des Abkommens nahe legen.
posted @ 20:36 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

idw - Gehirnregionen urteilen über schön oder hässlich

Leipziger Forscher haben ein Netzwerk im menschlichen Gehirn identifiziert, das die ästhetische Beurteilung grafischer Muster leistet. Die Studie, die in einer der November-Ausgaben der renommierten Fachzeitschrift "NeuroImage" veröffentlicht wird, belegt erstmals die Schönheitsbeurteilung auf Grund konkreter visueller Stimuli.

''Unsere Untersuchung verdeutlicht auch, vereinfacht gesagt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten'', sagt PD Dr. Thomas Jacobsen vom Institut für Psychologie I der Universität Leipzig. Das Ausmaß in dem zum Beispiel symmetrische Muster als schön empfunden werden, variierte zwar, jedoch habe keiner der 15 Probanden dies generell als hässlich empfunden. Die Versuchsteilnehmer hatten jeweils 200 Bilder, davon 100 zum Thema Schönheit und 100 zur Symmetrie zu beurteilen. Dabei wurde der Blutfluss in unterschiedlichen Gehirnregionen mittels Kernspintomograph gemessen. Die Entscheidung über schön oder hässlich fällten die Probanden im Durchschnitt in 1,3 Sekunden pro Abbildung.

Gemeinsam mit dem in Leipzig ansässigen Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften gelang der Beitrag zur Grundlagenforschung. "Es ist ein Thema, das lange Zeit nicht beachtet wurde - auch im Studiencurriculum kam es nicht vor", meint Jacobsen. Ziel sei es gewesen, die Bedeutung der Verarbeitung des Schönen weiter aufzuklären. Jetzt gehe es darum, die einzelnen Strukturen für Gehirnareale in ihrer Funktion für die ästhetische Beurteilung genauer zu benennen.

Das Ergebnis ist Teil eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 70 000 Euro geförderten Projektes zur Neurokognition der visuellen Ästhetik.
Die Untersuchungen des Institutes für Psychologie I sollen kommendes Jahr in einem von der Europäischen Union unterstützten Projekt fortgeführt werden. Dann wollen die Forscher untersuchen, wie das Gehirn der Probanden auf musikalische Reize reagiert.
posted @ 20:30 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Montag, Oktober 24, 2005

Umweltsatellit ERS-2 liefert einzigartige Windmessdaten von Hurricane "Wilma"

Hurricane Wilma treibt gerade auf die Küste Floridas zu. Brandaktuelle Informationen von Messinstrumenten des ESA-Umweltsatelliten ERS-2 liefern amerikanischen Wetterexperten vor Ort wertvolle Informationen zur Beurteilung der genauen Bewegung und der Windstärke des Hurricanes.

ERS-2 Scatterometer Daten


Envisat Sicht von Hurrikan Wilma, 21 October 2005


Luftdruckverteilung im Wolkenkreisel von Wilma


ERS-2

Quelle:
ESA.int
posted @ 20:11 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Volvic verkaufte chemisch verseuchtes Mineralwasser


BBC News, 24. Oktober 2005 -
Die Fernsehzuschauerin, Lauri Pastrone alarmierte den Sender BBC über potenziell chemisch verseuchtes Minaralwasser von Volvic. Der Sender schickte eine von zwei Flaschen zur Überprüfung ins Labor.

Volvic erklärte unterdessen, man nehme den Fall sehr ernst. Das Unternehmen produziert über drei Millionen Flaschen pro Tag.


Naturprodukt

Volvic wirbt damit, dass sein Mineralwasser selbst für Babies unschädlich sei, weil es einen sehr niedrigen Mineralgehalt und keine chemischen Zusätze hat.


Brennen

Lauri Pastrone war geschockt, über den strengen Geschmack nach Chemikalien und einem Brennen im Hals als sie das Wasser zweier Volvic-Flaschen probierte.


Wissenschaftliches Gutachten

Ein Test ergab, dass das Wasser wahrscheinlich mit der Chemikalie Naphthalin kontaminiert ist.

Naphtalin ist eine in der Natur vorkommende Substanz, die in verschiedenen Brennstoffen und auch in Teer zu finden ist. Sie wird ebenfalls bei der Herstellung von Plastik verwendet und hat einen süsslichen Geruch ähnlich Mottenkugeln. Geringe Mengen seien - nach Expertenangaben - nicht giftig und nicht gesundheitsschädlich.
Höhere Konzetrationen können die roten Blutkörperchen und schliesslich die Leber schädigen.

Danone - der Eigner von Volvic - erklärte, dass man den Vorfall sehr ernst nehme und gründlich untersuchen werde. Der Konzern kann jedoch bestätigen, dass es ein Einzelfall sei und keine weiteren Reklamationen bekannt sind.

Anmerkung:
Es gibt keine toxischen Substanzen. Es gibt nur toxische Mengen.
posted @ 19:53 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

idw - Blind für die Bedeutung der Prävention

Leere Kassen, zunehmende chronische Erkrankungen, Ärztemangel, Brain drain - das Gesundheitsszenario in Deutschland ist bekannt. Bekannt ist auch, dass Deutschland nach den USA zweitwichtigste Anbieter-Nation auf dem globalen Medizintechnik-Markt ist, dass nicht etwa genetische Prädisposition oder andere Faktoren, sondern der Lebensstil der größte Verursacher von Krankheiten ist und dass Risiken erkannt werden können, lange bevor Symptome überhaupt spürbar werden. Nicht bekannt ist, wann die notwendigen Schritte der Politik für ein übergreifendes Netzwerk gemacht werden, die individuelle Interessen von Lobbyisten ablösen und ein funktionierendes System zum Wohl der Gemeinschaft aufbauen.

Ein kollabierendes Gesundheitssystem steht revolutionären Diagnostik- und Behandlungsmethoden gegenüber. Wie groß das Potenzial ist, zeigte High Tech in Medicine, ein neuer Medizintechnik-Kongress, der am 19. und 20. Oktober im Haus der Technik in Essen stattfand. In medizinischen Spitzenzentren wie dem Mülheimer Radiologie Institut (MRI) können u.a. Herzinfarktrisiken mit bildgebenden Verfahren acht bis zehn Jahre vor einem möglichen Ereignis erkannt werden. Die räumliche Auflösung des 64-Zeilen Computertomographen von 0,4 mm erlaubt die genaue Berechnung des Koronarkalks und erstmals auch die Identifizierung weicher Fettablagerungen. Im fortgeschrittenen Stadium einer koronaren Herzerkrankung werden im Herzzentrum Essen Herzklappen minimal invasiv eingesetzt und Gefäßstenosen mit Stents aus Magnesium therapiert, die sich nach wenigen Wochen selbst auflösen.
Über morphologische Ansätze hinaus gewinnt die molekulare Bildgebung einen immer größeren Stellenwert. An der Klinik für Nuklearmedizin der Universität Münster werden biochemische Prozesse von Mäusen mit Radiopharmaka auf zellulärer Ebene sichtbar gemacht. Stoffwechselvorgänge, Rezeptoren oder neuronale Transportvorgänge im Organismus können dargestellt werden und liefern wichtige Informationen u.a. über die Beurteilung und den Verlauf koronarer Herzkrankheiten.

In der Schlaganfallprophylaxe bietet das Klinikum Duisburg unter der Leitung von Prof. Friedhelm Brassel mit neurointerventionellen Verfahren eine schonende Alternative zu operativen Eingriffen - insbesondere bei Gefäßerkrankungen, die neurochirurgisch nur schwer erreichbar sind. Gefäßreiche Hirntumore, Gefäßkurzschlüsse zwischen Hirnarterien und -venen, Gefäßaussackungen sowie Gefäßstenosen werden minimal invasiv behandelt. Voraussetzung für diese Methoden sind auch hier modernste bildgebende Verfahren wie die angiographische CT. Die Entwicklung zahlreicher Geräte geht zurück auf Prof. Dr. Willi Kalender von der Universität Erlangen, der dafür bereits für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde.

"Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es eine Schande, dass hierzulande noch immer 39.000 Menschen jedes Jahr an Dickdarmkrebs sterben, obwohl wir Polypen schon ab einer Größe von 2 mm erkennen. 90 Prozent aller Patienten könnten gerettet werden", resümiert Kongresspräsident Prof. Rainer Seibel vom Mülheimer Radiologie Institut. Gleiches gilt für den Brustkrebs, der Domäne von Prof. Werner Alois Kaiser, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Jenaer Uni-Klinikum. Die Magnetresonanz-(MR)-Mammographie ist derzeit die einzige Diagnose-Methode, mit der bereits 3mm-große Mammakarzinome nachgewiesen werden können. Gleichzeitig können Tumore bei sinnvoller Auswahl der diagnostischen Modalitäten mit einer 99-prozentigen Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen und zahlreiche unnötige Brustoperationen und -amputationen verhindert werden.
Das Gesundheitssystem gibt jedes Jahr 2.700 Euro für kurative Maßnahmen aus, aber nur 2,70 Euro für Prävention, weil zu kurz gedacht wird. Wie es besser funktioniert, zeigt Japan. Hier gehören Full-Body-Checks mit CT, MRT und Ultraschall zu Routineuntersuchungen für die breite Bevölkerung. Die Folge: 25.000 Menschen in Japan sind über 100 Jahre alt, die Pro-Kopf-Belastung für Gesundheitsausgaben mit etwa 1.400 Euro ist aber nur halb so hoch wie in Deutschland.

Damit nicht nur der Mensch, sondern auch das Gesundheitssystem in Deutschland überlebt, muss Prävention zur obersten Priorität werden. Auf administrativer Ebene führt kein Weg an der Digitalisierung der Krankenhäuser, der Vernetzung von Kliniken und niedergelassenen Ärzten und dem weiteren Ausbau von Kompetenzzentren vorbei. Notwendig ist aber auch der intensive Austausch von Klinikern und Politikern - nicht nur auf Kongressen wie "High Tech in Medicine".
Vorreiter für ein interdisziplinäres Netzwerk ist acatech. Der Konvent der Technikwissenschaften vereint 250 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, um aktuelle Fragestellungen interdisziplinär zu beantworten und auf politischer Ebene zu verankern.
posted @ 18:36 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

“Die erste Frau im All” besucht das ESOC


ESA Portal - Germany, 21. Oktober 2005 -
Valentina Tereschkova, die erste Frau im Weltall, besuchte am heutigen Nachmittag, den 21. Oktober, das Satellitenkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt.

1963 umrundete die berühmte russische Kosmonautin Tereschkova 49 Mal die Erde an Bord von Wostok 6 und sicherte sich somit als Ikone der sowjetischen Raumfahrt ihren Platz in der Geschichte.

Die Ex-Kosmonautin besuchte das ESOC in Begleitung einer hochrangigen russischen Delegation aus Jaroslawl, einer 200 km nordöstlich von Moskau gelegenen Region. Jaroslawl ist zugleich die offizielle russische Partnerregion von Hessen, der Heimat des Satellitenkontrollzentrums der ESA.

Die Delegation besichtigte die Kontrollräume des ESOC und informierte sich über die in Darmstadt betreuten Deep-Space- und Erdbeobachtungs-Missionen wie Mars Express, Envisat, SMART-1 und Rosetta. Die Besucher wurden von Gaele Winters, ESA-Direktor für Operationen und Infrastruktur, begrüßt, der sie auch über die zunehmenden internationalen Kooperationen mit den Weltraumorganisationen Russlands, Frankreichs, der USA und Japans unterrichtete.

Der Besuch fiel zusammen mit den Vorbereitungen für den baldigen Start der ESA-Mission Venus Express mit einer russischen Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan – von demselben Ort, an dem Frau Tereschkova ihren historischen Erstflug in der Morgendämmerung des 16. Juni 1963 unternahm. Ihr damaliger Kommandeur, General Nicolas Kamanine, sagte über die talentierte junge Kosmonautin: „Tereschkova ist unser weiblicher Gagarin!“

„Ich wünsche viel Erfolg für den Start von Venus Express nächste Woche“, sagte Frau Tereschkova heute im ESOC. Sie stellte viele Fragen über die Aufgabenbereiche des ESOC sowie die Programme der ESA und fügte hinzu, dass sie „beeindruckt sei von der fortwährenden Kooperation zwischen der russischen Weltraumorganisation und der ESA und sie sich eine noch engere Beziehung in der Zukunft erhoffe.“


Eine geschichtsträchtige Mission

Nach ihrem erfolgreichen 70-Stunden Flug im All im Jahre 1963 wurde Tereschkova als Heldin der Sowjetunion gefeiert. Mit zahlreichen Auszeichnungen in Ost und West wurde sie geehrt und erhielt später auch die goldene Friedensmedaille der Vereinten Nationen.

Tereschkova studierte von 1964 bis 1969 an der Tschukowski-Ingenieurakademie der sowjetischen Luftwaffe. Nach ihrem Abschluss verließ sie das Raumfahrtprogramm und wurde ein prominentes Mitglied der Kommunistischen Partei, in der sie eine Reihe unterschiedlicher Funktionen einnahm und als Vorsitzende des Frauenkomitees der Sowjetunion fungierte. In den folgenden Jahren wurde sie Mitglied des Zentralkomitees und erhielt einen Ehrenrang bei der sowjetischen Luftwaffe. Sie ging als General-Major in den Ruhestand.

Im Jahr 1994 ernannte Sie die russische Regierung zur Leiterin des “Russischen Zentrums für internationale kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit“ und im Jahr 2000 wurde sie als „Frau des Jahrhunderts“ durch den Internationalen Verband „Frauen des Jahres“ ausgezeichnet.


Vom Bauernhof in den Weltraum

Valentina Tereschkova wurde in der Region Jaroslawl am 6. März 1937 als das zweite von drei Kindern geboren. Ihr Vater, ein Traktorist, starb im zweiten Weltkrieg und sie arbeitete, nachdem sie 1953 die Schule verlassen hatte, in einer Textilfabrik. In diesen Jahren war Valentina Tereschkova eine begeisterte Fallschirmspringerin und begann sich für die Luft- und Raumfahrt zu interessieren. Dies führte dazu, dass sie als eine von hunderten Bewerbern für das sowjetische Raumfahrtprogramm ausgewählt und zur Kosmonautin ausgebildet wurde.

Im November 1963 heiratete sie Andrijan Nikolajew. Ihre erste Tochter Aljenka wurde umfassenden medizinischen Untersuchungen unterzogen, da sie das erstgeborene Kind war, deren Eltern sich beide im Weltall aufgehalten hatten. (Aljenka wurde später selbst Ärztin und Mutter.) Tereschkova und Nikolajew ließen sich 1980 scheiden. In zweiter Ehe war sie mit Dr. Juri Shaposchnikow verheiratet, der 1999 verstarb.


Zusammenarbeit zwischen ESA und Russland

Der Besuch der ehemaligen Kosmonautin im ESOC unterstreicht die langjährige Kooperation zwischen der ESA und den privaten und staatlichen Raumfahrtorganisationen Russlands. Eine dauerhafte Niederlassung der ESA wurde 1995 in Russland errichtet und besitzt diplomatischen Status. Sie ist beim russischen Außenministerium registriert.

Über die Jahre hinweg hat sich diese Zusammenarbeit stetig gefestigt und auf neue Aufgabenbereiche ausgedehnt. Russland nimmt an verschiedenen Projekten der ESA (bemannte Raumfahrt, Launcher Technologie, Telekommunikation, Navigation und Wissenschaft allg.) teil und die ESA hat russische Weltraumbahnhöfe für zahlreiche Missionen genutzt.
posted @ 17:03 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Venus Express - Start verschoben


ESA Portal - Germany, 21. Oktober 2005 -
Während der letzten Vorbereitungen zum Start der Venus Express-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA mit einer Sojus-Fregat-Trägerrakete, wurde eine Verunreinigung innerhalb der Verkleidung der Trägerrakete entdeckt.

Starsem und ESA haben aus diesem Grunde entschieden, zusätzliche Tests durchzuführen und den Start, ursprünglich geplant am Mittwoch, den 26 Oktober, um mehrere Tage zu verschieben.

Ein neues Startdatum wird in Kürze angekündigt.
posted @ 16:12 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Wasserkraft - Chinas grösstes Energiepotenzial nur zu 25% genutzt

China als einer der stärksten Energieverbraucher der Erde nutzt derzeit nur 25% seiner Wasserkraftressourcen. Ein Experte meint, eine Ausrichtung darauf würde auch die Umwelt des Landes verbessern.

Gu Hongbin von der "China Hydroelectricity Project Consulting Group" sagte zu Xinhua News, dass Ende 2004 lediglich 24,6% der zur Verfügung stehenden durch Wasserkraft angetriebenen Generatoren genutzt wurden.

Er verglich, dass 73,7% des gesamten Energiebedarfes Chinas durch umweltbelastende Wärmekraft-Generatoren gedeckt werden.

Hongbin riet dringend, alle Anstrengungen auf die Entwicklung von Wasserkraftwerken - analog Norwegen - zu richten.

Norwegen bezieht 63,3% seines Gesamtenergiebedarfes aus Wasserkraft.

Quelle:
Rednova.com
posted @ 04:02 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Sonntag, Oktober 23, 2005

Insekten bevorzugen van Gogh

gefunden bei N24.de:

Für die "Sonnenblumen" des Malers Vincent van Gogh können sich nicht nur Menschen begeistern: Auch Hummeln finden das Bild besonders anziehend. Das ergab ein Experiment, über das das Magazin "GEO" berichtet.

Der Verhaltensbiologe Lars Chittkas vom University College London und der Installationskünstler Julian Walker stellten für die Hummeln, die noch nie eine Blume gesehen hatten, vier Poster von Bildern berühmter Maler auf. Zwei davon zeigten Blumenmotive. Das Ergebnis: Am häufigsten steuerte der Insektenschwarm van Goghs "Sonnenblumen" an.
mehr dazu...
posted @ 21:48 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

„Strategiepreis Maschinenbau“ für Carl Zeiss Industrielle Messtechnik


Industrielle Messtechnik für den besten Strategieprozess ausgezeichnet

Oberkochen, 20.10.2005.
Während des „1. Deutschen Maschinenbau- gipfels“ Mitte Oktober ist in Berlin zum ersten Mal der „Strategiepreis Maschinenbau“ verliehen worden. Die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik (IMT) GmbH erhielt den Preis für den besten Strategieprozess.

Gründe für die Entscheidung, Carl Zeiss IMT mit dem Preis auszuzeichnen, waren unter anderem, dass das Unternehmen laufend sowohl Wettbewerb, Kunden und Lieferanten als auch das technologische und soziale Umfeld des Marktes analysiert. Daraus ergeben sich die „Schlüsseltrends“ der Branche, die bei der Strategieentwicklung berücksichtigt werden. Außerdem entsteht eine Liste aller strategischen Optionen und Chancen. Sie werden zu Zielen verdichtet und münden schließlich in konkrete Maßnahmen. Ein strategisches Controlling der Umsetzung komplettiert den Gesamtprozess.
Das Unternehmen wird durch die einfache und pragmatische Implementierung von EVA® (Economic Value Added) als Kerngröße gesteuert.

Dr. Rainer Ohnheiser, Geschäftsführer der Industriellen Messtechnik, freute sich über den Preis, mit dem er die Leistungen aller Beschäftigten der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH gewürdigt sieht. Dieser Preis sei gleichzeitig Ansporn. Mit Blick auf die von Kunden geschätzte Bereitschaft zur Weiter- entwicklung sagte er: „Wir werden unsere Marktführerschaft ausbauen, die globale Position verstärken und neue Marktsegmente erschließen, wie wir es derzeit beispielsweise mit der Computertomographie für industrielle Anwendungen tun.“

Den „Strategiepreis Maschinenbau“ haben die Mercer Management Consulting und die Wirtschaftszeitung „Produktion“ initiiert. Mit ihm werden künftig jedes Jahr Maschinenbau- unternehmen ausgezeichnet, die im strategischen Management herausragend sind. Den Preis gibt es in den Kategorien Gesamtsieger, Bestes Geschäftsmodell, Beste Wachstumsstrategie und Bester Strategieprozess. Bundeskanzler Gerhard Schröder hob in seiner Ansprache beim Maschinenbaugipfel die Bedeutung des Maschinenbaus hervor: „Der Maschinenbau ist eine der Branchen in Deuts