Samstag, Dezember 31, 2005

Sozialgericht Bremen gibt es ja gar nicht

Diese Seite ist keine offizielle Website des "Sozialgerichts Bremen". Das "Sozialgericht Bremen" hat nämlich gar keine Homepage und auch keine E-Mail-Adresse.

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, welches sich nach Gutdünken auch schon mal als Sozialgericht Bremen ausgibt, hat jedoch eine Homepage.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Interessant, auf welche Silvesterscherze norddeutsche Beamte so kommen. Aber für ihren trockenen Humor sind sie ja bekannt.

Update: Danke Martin. Ich habe vor und jetzt auch noch einmal nach meinem Post die Website des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen auf den Kopf gestellt, jedoch alle unterstellten Sozialgerichte ausser Bremen gefunden. Vielleicht weiss ja jemand, auf welcher Rechtsgrundlage das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen sich als Sozialgericht Bremen bezeichnen darf.

(via Patrick)

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posted @ 15:40 by Frank Kerkau   1 comments   trackback

Donnerstag, Dezember 29, 2005

Elegante Lösung: Deutschland muss einfacher werden

Ökonom der Universität Münster will mit dem Prinzip Einfachhheit zurück zum Erfolg

"Deutschland muss einfacher werden", meint Prof. Dr. Ulrich van Suntum von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In seinem "Masterplan Deutschland", der Anfang 2006 als Buch erscheint, gibt der Volkswirt die Richtung an: "Mit dem Prinzip Einfachheit zurück zum Erfolg". [...] Klare und einfache Prinzipien sollen an die Stelle des "unüberschaubaren Regelungsdschungels" treten, der heute im Steuerrecht, im Arbeitsrecht und bei den Sozialversicherungen vorherrsche.


Meine Rede! Und wenn das Schule macht, schaffen sicher auch die staatlichen Selbsthilfegruppen hier und da den Quantensprung.

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posted @ 19:29 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Wir sind von Geburt an süss


Zucker ist besser als sein Ruf

Offensichtlich gibt es keinen "guten" oder "schlechten" Zucker. Das fand kürzlich die Zeitschrift natur+kosmos heraus. Durch die Evolution geprägt (Süsses ist geniessbar), sei es demnach unserem Organismus egal in welcher Form wir Zucker aufnehmen. Ob als Saccharose, Dextrose, Laevulose, Maltose, Laktose oder Fruktose, Zucker bleibt Zucker, auch in so genannten "Zuckerfreien Produkten". Der gesündere Rohrzucker sei ebenfalls ein Märchen. Des Weiteren gibt es bislang keine stichhaltigen Beweise, dass übermässiger Genuss von Zucker Diabetes verursacht. Das Problem für unsere Zähne ist jedoch, wenn der Zucker durch klebrige Speisen - zum Beispiel Honig - längere Zeit an ihnen haftet.

Foto: natur+kosmos

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Bilder: Makro-Aufnahmen von Schneeflocken und Eiskristallen

Alles ist weiss, endlich Winter, aber wie sieht eigentlich eine Schneeflocke aus? Für alle Neugierigen gibt's hier sehr schöne Bilder von Schneeflocken und Eiskristallen in erstaunlicher Vergrösserung.

(via Patrick)

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Den besten Blondinenwitz gibt's nur bei Bloggers

Nüscht gegen Blondinen, aber der hier ist das Beste, was ich je an Blondinenwitzen gelesen hab. :)

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posted @ 02:01 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Mittwoch, Dezember 28, 2005

Der neue Stern von Europa - Hochpräzises europäisches Satelliten-Navigationssystem "Galileo" startet durch

Erster Galileo-Satellit "GIOVE-A" erfolgreich abgehoben

Köln/Baikonur - Am heutigen 28. Dezember 2005 startete um 6:19 Uhr MEZ der erste Galileo-Testsatellit GIOVE A erfolgreich vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Eine Soyuz-Rakete trug den 530 Kilogramm schweren Satelliten auf seine rund 23.000 Kilometer hohe Umlaufbahn. Ab Mitte Januar 2006 soll der Satellit Navigationssignale zur Erde senden.
Mit GIOVE-A, dem ersten von zwei Testsatelliten, startet die Weltraumerprobung des hochpräzisen europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo, das im Gegensatz zum amerikanischen GPS-System zivil ausgerichtet ist und dessen Signale jederzeit verfügbar sein werden. Die Europäische Union (EU) und die Europäische Weltraum¬organisation (ESA) sowie das private Betreiberkonsortium investieren in den nächsten Jahren etwa 3,6 Milliarden Euro in den Aufbau des Navigationssystems, das bis 2011 auf 30 Satelliten anwachsen wird. Prof. Dr. Sigmar Wittig, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Vorsitzender des ESA-Rates, zeigte sich über den reibungslosen Ablauf sehr erfreut: "Der erfolgreiche Start des ersten Galileo-Testsatelliten ist ein wichtiger Schritt für das neue Europa ohne Grenzen: GIOVE bringt das europäische Navigationssystem auf Kurs, eines der größten Vorhaben in der europäischen Raumfahrt. Mit Galileo wird Europa ein ziviles und damit jederzeit verfügbares System für punktgenaue Positions- und hochgenaue Zeitbestimmung erhalten, das großen Nutzen für die Menschen auf der Erde bringt: Von gezielter Verkehrsleitung über Katastrophenmanagement hin zu präziser Düngung in der Landwirtschaft oder vielfältigen Anwendungen in der Freizeit ist Galileo ein absoluter Allrounder. Das Galileo-System wird allen nutzen und viele Arbeitsplätze in neuen High-Tech-Branchen schaffen, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen", erklärte Wittig.

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posted @ 16:54 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Dienstag, Dezember 27, 2005

Das Universum wird verhökert

Nun ist es zwischenzeitlich sicher rum, dass über diverse Anbieter Mondgrundstücke zu erwerben sind. Sicher ist das Zertifikat eine nette Geschenkidee. Nutzlos, aber warum nicht. Romantisch! Neben einer kleinen lauschigen Parzelle (1 qm) ist auch der Grossgrundbesitz (4.000 qm) möglich.


Gemäss moonshop.com ist nach 20 Jahren - solange läuft das Geschäft schon - gerade einmal ein verschwindend geringer Bruchteil der Mondoberfläche verkauft. Die Karte wird in unregelmässigen Abständen aktualisert.


Was steckt dahinter?

Schuld ist eine Gesetzeslücke im "„Outer Space Treaty“" von 1967. Bislang ist ledig die „"Geltendmachung der Souveränität“" durch irdische Staaten untersagt. Von Privatpersonen oder Unternehmen ist keine Rede. Das 1984 in Kraft getretene "Moon Tready" sollte diese Lücke schliessen, jedoch die damalige Sowjetunion und die USA schlugen diese letzte Tür zur eventuell möglichen kommerziellen Nutzung nicht zu. Für andere Planeten unseres Sonnensystems gibt es überhaupt keine Verträge oder gesetzlichen Regelungen.


Was erwartet uns?

Als nächstes stehen Mars und Venus im Prospekt. Aber es geht noch weiter. e-star.de bietet gleich verschiedene Pakete um "seinen Stern" zu taufen.

Für Hardcore-Trekkis gibt's inzwischen bei Lunar Embassy das first extraterrestrial Internet. Derzeit sind die Top-Level-Domains .ln, .le, .lunar, .moon, .venus, .mars, .jupiter, .saturn, .uranus, .neptune, .pluto und .space verfügbar.

Es bleibt in den nächsten Jahren auf jeden Fall spannend. Während die internationale Staatengemeinschaft noch an Lösungen zur Erforschung und Nutzung unseres Sonnensystems knobelt, ist der Ausverkauf in vollem Gange. Wenn künftig - wie von der NASA geplant - private Raumfahrtunternehmen immer mehr Aufgaben übernehmen, scheint die reale Privatisierung nicht mehr weit. Und wer weiss, wenn die NASA gerade auf Ihrem Mondgrossgrundbesitz Wasser findet, gibt's vielleicht ein Angebot zum (Rück)kauf.

Foto: moonshop.com

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posted @ 23:25 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

2 in 1: TV und Video für unterwegs


Gadgets: DEXATEK präsentiert einen mobilen 7 Zoll TFT-Fernseher

Wer auch unterwegs nicht auf seine tägliche Fernsehsendung oder Lieblings-DVD verzichten möchte, findet mit dem portablen digitalen TV-Gerät DEXATEK I-Tek Combo 7" den idealen Reise- oder Urlaubsbegleiter. Film- und Fernsehspaß bietet das neue mobile Gerät von DEXATEK Technology unterwegs, im Büro und in der Freizeit.

Die Bedienung des neuen I-Tek Combo 7" ist kinderleicht. Alle wichtigen Funktionen lassen sich direkt am Gerät steuern, noch bequemer geht es aber mit der mitgelieferten Fernbedienung im Scheckkartenformat.

Das in der Diagonale 7 Zoll (17,78 cm) große TFT Display verfügt über sehr gute Helligkeits- (500 cd/m²) und Kontrastwerte (300:1). Der Betrachtungswinkel des eingesetzten Panels beträgt in horizontaler Sicht 60°/60° und in vertikaler Sicht 40°/60°. Die eingebauten Lautsprecher liefern einen vorzüglichen Klang. Separate Ein- und Ausgänge für Audio und Video, sowie Kopfhörer, erlauben den Anschluss an Fernseher, Heimkino-Anlage und Spielekonsolen. Die Batterielaufzeiten betragen bis zu 3 Stunden.


Im Lieferumfang des I-Tek Combo 7" sind nachfolgende Artikel enthalten: Bedienungsanleitung, Fernbedienung, AV Kabel, Netzteil, Autoadapter, Autotasche für Rückenlehnenmontage und eine externe DVB-T Antenne mit Magnetfuß. Das digitale portable TV-Gerät DEXATEK I-Tek Combo 7" ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Der empfohlene Endkundenpreis beträgt 239,- Euro inkl. MwSt.

Die wichtigsten Leistungsmerkmale des DEXATEK I-Tek Combo 7":

* 7 Zoll TFT LCD Bildschirm
* Ultra flacher DVD Player
* DVB-T Tuner Modul 6/7/8 MHz mit automatischen Suchlauf
* Digital Radio Empfänger (DVB-T)
* EPG Elektronischer Programmführer
* Abmessungen 255 x 190 x 33 mm
* Gewicht 940 Gramm ohne Batteriepack

Foto: DEXATEK

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posted @ 20:43 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Rätsel der Planetenentstehung möglicherweise gelöst

Orion Nebula, NGC 1976, M42
Astronomen an der Sternwarte der Universität Bonn haben zusammen mit Wiener Kollegen eine Alternative zu bisherigen Modellen der Sternentstehung gefunden. Diese erklärt zum ersten Mal die Entstehung der äußeren Planeten des Sonnensystems in realistischen Zeitskalen.

Nach bisheriger Auffassung entstand unser Sonnensystem vor etwa 4,6 Milliarden Jahren zusammen mit Hunderten weiterer Sterne aus einer riesigen Gas- und Staubwolke, ähnlich dem heutigen Orionnebel, dem "Schwert" des Himmelsjägers. Die Wolke zerfiel in zahlreiche "Knoten", die wiederum unter ihrer eigenen Schwerkraft zusammenfielen, bis der steigende Druck in ihrem Inneren das nukleare Feuer der Sterne entfachte.

Um viele dieser Sterne, darunter auch unsere Sonne, bildete sich eine Scheibe aus Gas und Staub. Staubteilchen blieben aneinander kleben und formten größere Körner, bis ihre Schwerkraft groß genug wurde, um das umgebende Material wie ein Staubsauger aufzusammeln. Doch ein solcher Prozess dauert für die äußeren Planeten Uranus, Neptun und Pluto zu lange. Nach den derzeitigen Modellen würden etwa hundert Millionen Jahre vergehen, bis sich solche Planeten bilden. Noch mehr Zeit wäre nötig, damit sich "Transplutos", planetenähnliche Objekte am Rande unseres Sonnensystems wie Sedna und 2003 UB313 (Xena), bilden könnten.

"Soviel Zeit hatten die äußeren Planeten aber gar nicht", meinen Diplom-Physiker Ingo Thies und Professor Dr. Pavel Kroupa vom Argelander-Institut für Astronomie (AIfA, Abteilung Sternwarte) der Universität Bonn sowie Dr. Christian Theis von der Universität Wien. Denn Beobachtungen junger Sterne zeigen, dass sich die so genannte "protoplanetare" Staubscheibe schon nach wenigen Millionen Jahren komplett auflöst - astronomisch gesehen ein Wimpernschlag. Das Material wird entweder von der starken Ionenstrahlung der jungen Sonne hinaus getragen, von der Ultraviolettstrahlung heißer junger Riesensterne verdampft oder von den Schockwellen explodierender Sterne fortgerissen. "Uranus und Pluto dürften nach solchen Modellen gar nicht existieren", so die Forscher.


Geburtshelfer im Kreißsaal der Planeten

Mit einem neuen Ansatz glauben die Bonner Wissenschaftler nun der Lösung dieses Rätsels einen großen Schritt näher gekommen zu sein. Die Planeten hatten möglicherweise einen Geburtshelfer: Ein Nachbarstern kam der jungen Sonne mit ihrer Staubscheibe so nahe, dass seine Anziehungskraft den Staubgürtel regelrecht durcheinander wirbelte. Verklumpungen entstanden, die unter ihrer eigenen Schwere zusammenfielen und dabei riesige Wirbel bildeten. In diesen Wirbeln sammelte sich der Staub, etwa wie sich Teekrümel in der Mitte der Tasse sammeln, wenn man den Tee umrührt. Dadurch konnten sich die Staubkrümel viel schneller zu Protoplaneten zusammenballen als in einer ungestörten Scheibe.

Die Entstehungszeit wäre damit kurz genug gewesen, dass sich selbst die äußersten Planeten vor der Zerstörung ihres solaren Kreißsaals hätten bilden können. Computersimulationen, die jetzt in Bonn an einem Hochleistungsrechner durchgeführt wurden, zeigen, dass solche Gravitationsinstabilitäten nicht nur möglich sind, sondern dass die aus ihnen entstehenden Klumpen sogar die richtigen Umlaufbahnen haben. "Ein Neptun oder ein Pluto ist ebenso möglich wie eine Sedna oder ein 2003 UB313", sagt Thies, wobei er auf zwei der größten bisher gefundenen Objekte jenseits des Neptun verweist.

In den nächsten Jahren wollen die Bonner Astronomen diesen neuen Weg der Planetenbildung mit verfeinerten Methoden und verbesserten Rechnern noch genauer unter die Lupe nehmen.

Foto: Hubble, Orion Nebel, NGC 1976, M42

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Montag, Dezember 26, 2005

Gehören Eier in die Mikrowelle?

Einladung zur 5. Langen Nacht der Physik

Kann man Licht hören? Was haben Blitze und Plasmen mit dem Lotuseffekt zu tun? Gehören Eier in die Mikrowelle? Antworten auf diese und andere spannende Fragen geben Greifswalder Wissenschaftler am Donnerstag, dem 12. Januar 2006, ab 18.00 Uhr, im Großen Hörsaal des Instituts für Physik (Domstraße 10 a). Im Rahmen der traditionellen Hochschulinformationstage der Universität Greifswald findet dort bereits zum 5. Mal die "Lange Nacht der Physik" statt (siehe Programm). Dazu sind alle Freunde der Physik recht herzlich eingeladen.

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posted @ 21:52 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

McKinsey empfiehlt Milliarden-Investment in frühkindliche Bildung


McKinsey-Deutschlandchef Jürgen Kluge hat zu erheblichen Anstrengungen im Bereich der frühkindlichen Bildung in Deutschland aufgerufen und für Milliardeninvestitionen in mehr Qualität und Chancengerechtigkeit geworben. In dem Vier-Punkte-Programm, der auf dem McKinsey-Bildungskongress in der Berliner Staatsoper vor rund 400 prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt wurde, regt McKinsey eine nationale Qualitätsagentur und die verpflichtende Fachhochschulausbildung für Erzieherinnen und Erzieher an. Darüber hinaus werden der Aufbau weiterer Krippenplätze und ein Sonderprogramm für die Betreuung von Kindern und Eltern in sozialen Brennpunkten empfohlen.

Kluge unterstrich die Bedeutung der frühkindlichen Bildung für die schulische Entwicklung. Er plädierte dafür, Kinderkrippen und Kindergärten als Teil des Bildungssystems anzuerkennen und bereits im Vorschulalter spielerisch, aber gezielt mathematisch/naturwissenschaftliche, musische und künstlerische Talente zu fördern. Angesichts der schlechten PISA-Ergebnisse und der demografischen Entwicklung sagte Kluge in Berlin: "Wir haben nicht nur eines der schlechtesten, sondern auch das sozial ungerechteste Bildungssystem in Europa. Wir können es uns nicht mehr leisten, auch nur ein Talent zu verschwenden."


Bachelor-Abschluss als Voraussetzung

Das McKinsey-Programm zur frühkindlichen Bildung in Deutschland hat ein Volumen von rund 6,5 Mrd. EUR im Jahr. Den Löwenanteil von 2,6 Mrd. EUR jährlich kostet die Qualifizierungsoffensive für Erzieherinnen und Erzieher. Davon entfallen rund 300 Mio. EUR auf den Aufbau eines Weiterbildungscurriculums, das zu Fachhochschulabschlüssen führt, und 2,3 Mrd. EUR auf die notwendige höhere Vergütung des Personals nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung. Sie sieht künftig für alle Berufsneulinge als Voraussetzung den Bachelor-Abschluss vor. Für berufserfahrene Erzieherinnen und Erzieher sollte diese Ausbildung im Rahmen einer kontinuierlichen berufsbegleitenden Weiterbildung ebenfalls zwingend sein, die sich über einen bestimmten Zeitraum erstreckt.

Rund 2,1 Mrd. EUR werden für den Ausbau von Kinderkrippen benötigt. Erreicht werden soll damit, dass mindestens jedes vierte Kind in Deutschland einen Krippenplatz bekommt.

Die vorgeschlagene Qualitätsagentur mit deutschlandweiten Qualitätsstandards für Kinderkrippen und Kindergärten sowie deren regelmäßige Überprüfung wird etwa 200 Mio. EUR jährlich kosten. Das privatwirtschaftliche Institut soll einheitliche Qualitätskriterien definieren und über eine online-basierte Selbstevaluation und etwa 300 externe Qualitätsentwickler für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit der Betreuungsangebote in Kinderkrippen und Kindergärten sorgen. Ziel ist die Zertifizierung solcher Einrichtungen. Dieses Qualitätssiegel wird alle drei Jahre erneuert. In der Bewertung wird auch das Urteil der Kinder und Eltern berücksichtigt. Die Agentur knüpft an das PISA-Modell an. "Es zeigt", so Kluge, "was Qualitätsmessung und die Transparenz von Ergebnissen in den Köpfen von Politikern und Praktikern bewegen können.


Besseres Angebot für sozial Benachteiligte

Besonderes Augenmerk legt das McKinsey-Programm auf sozial benachteiligte Familien und Kinder ausländischer Eltern. Mit einem Volumen von rund 1,1 Mrd. EUR im Jahr soll vor allem den so genannten bildungsfernen Schichten in sozialen Brennpunkten der Zugang zu Kinderkrippen und Kindergärten erleichtert und das Betreuungsverhältnis verdoppelt werden. Spracherziehung spielt bei diesem Sonderprogramm die wichtigste Rolle. Wegfallen soll in diesem Zusammenhang auch der Essensgeldzuschusses, den Eltern leisten müssen und der jährlich zusätzlich mit 500 Mio. EUR zu Buche schlägt. Damit würde eine weitere Einstiegsbarriere gerade für Familien abgebaut werden, deren Kinder das Bildungsangebot in Krippen und Kindergärten am dringendsten benötigen.

Um die Finanzierung des Programms sicherzustellen, wird vorgeschlagen auf künftige Kindergelderhöhungen zu verzichten, wie sie aktuell diskutiert werden. Auch der Bund solle mehr Verantwortung übernehmen. Vorbild könnten die 4 Mrd. EUR sein, die der Bund den Ländern zum Ausbau von Ganztagesschulen zur Verfügung gestellt habe. Dieses Modell, so McKinsey-Chef Kluge, könne künftig beispielhaft sein für die Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern und den einzelnen Bildungsträgern: "Der Bund setzt die Standards. Umgesetzt werden sie dann weitgehend dezentral, am besten direkt dort, wo Kinder und junge Menschen ausgebildet werden."

Trotz der Finanznot öffentlicher Haushalte sind zusätzliche Investitionen in die Kinderbildung für Kluge die wichtigste Investition überhaupt. "Die Zukunft unserer Wissensgesellschaft hängt davon ab, wie wir mit dem Talent unserer Kinder umgehen und wie wir es schaffen, Begabungen unterschiedlichster Ausprägung zu fördern."

Der Berliner Bildungskongress war der zweite der Initiative McKinsey bildet. Bereits vor drei Jahren stellte die Beratungsfirma ein Programm zur grundlegenden Erneuerung des Bildungssystems in Deutschland vor, das heute zahlreiche Reformen in den Bundesländern kennzeichnet und zusammen mit den ernüchternden PISA-Ergebnissen eine breite Diskussion über den Bildungsstandort Deutschland auslöste. Kernforderung des Programms war das Motto für die Kinderbildung: "Früh investieren statt spät reparieren".

Foto: McKinsey

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posted @ 21:38 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Intel kickt Markennamen "Pentium"

Intel-CPUs erhalten zukünftig die Beinamen Solo und Duo

Santa Clara - Halbleiterproduzent Intel lässt das Pentium-Branding für seine Prozessoren auslaufen. Das berichtet das US-Branchenportal Cnet unter Berufung auf gut informierte Insiderkreise. Der im Januar erscheinende Notebook-Prozessor Yonah werde nicht mehr unter dem Markennamen Pentium geführt, sondern ist mit dem Beinamen "Solo" oder "Duo" erhältlich. Damit sollen die Prozessoren mit ihrer unterschiedlichen Core-Architektur für die Computerbenutzer leichter zu unterschieden sein. Duo meint, dass der Chip zwei Kerne besitzt. Solo deutet auf einen Single-Core-CPU hin.

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posted @ 14:04 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

007 im Hörsaal - Stunts sind guter Stoff für Physiker

Warum will James Bond seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt?
Kann 007 wirklich die Reissverschlüsse schöner Frauen mit seiner magnetischen Uhr öffnen?

Bei einer Weihnachtsvorlesung lüftete ein Physiker der Universität Münster Agenten-Geheimnisse.

Eine Röntgenbrille ist Quatsch aber der Umsteig in ein abstürzendes Flugzeug will gut berechnet sein.

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posted @ 13:54 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Die besten Gadgets der letzten 50 Jahre

Das US Magazin "PC World" hat die besten Gadgets der letzten 50 Jahre ermittelt. Hier die fünf bestplazierten der Top-50-Gadgets:

1. Sony Walkman TPS-L2 (1979)
2. Apple iPod (2001)
3. (Tie) ReplayTV RTV2001 and TiVo HDR110 (1999)
4. PalmPilot 1000 (1996)
5. Sony CDP-101 (1982)

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posted @ 13:30 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Tilly Smith ist Kind des Jahres 2005


Die englische Schülerin Tilly Smith ist die Heldin von Phuket

Tilly - damals zehn Jahre alt - deutete am Strand von Phuket durch ihr erst kürzlich in der Schule erworbenes Wissen die Anzeichen des nahenden Tsunami richtig und rettete mit ihrer Warnung hunderten Menschen das Leben.

Durch die Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 starben mindestens 231.000 Menschen (Stand Dezember 2005) in acht asiatischen Ländern. Der Tsunami wurde durch ein Seebeben der Stärke 9,3 auf der nach oben offenen Richterskala vor der Insel Sumatra im Indischen Ozean ausgelöst.

Foto: AP

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posted @ 12:13 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Sonntag, Dezember 25, 2005

Neue Planetarien in São Paulo - UNIVERSARIUM begeistert das Publikum


São Paulo, Jena, 22.12.2005. Ende November eröffnete der Bürgermeister von São Paulo, José Serra, das neue Planetário do Carmo der brasilianischen Millionenmetropole mit einem Projektor von Carl Zeiss. Bereits die ersten Gäste der Eröffnungsveranstaltung waren von der exzellenten Sternprojektion durch das ZEISS UNIVERSARIUM fasziniert. Da in São Paulo durch die vielen Lichter der Stadt der natürliche Sternhimmel kaum noch zu erkennen ist, hat die Projektion des künstlichen Sternhimmels "in atemberaubender Schönheit", wie mehrfach zu hören war, eine besondere Wirkung.

Das neue ZEISS Planetarium projiziert in der Kuppel mit 20 Metern Durchmesser besonders helle und natürlich wirkende Sterne. Die Computersteuerung ermöglicht sowohl die vollautomatische Programmwiedergabe als auch Live-Vorführungen, die einen Schwerpunkt in der Programmgestaltung des Planetariums bilden. Die technische Ausstattung realisierte Carl Zeiss gemeinsam mit der amerikanischen Firma Sky-Skan Inc., die insbesondere für die Zusatztechnik verantwortlich war.

Der ZEISS Projektor in São Paulo gehört zur Typenreihe UNIVERSARIUM, mit der Carl Zeiss in den letzten Jahren besonders erfolgreich war. Namhafte Planetarien der Welt, wie die in New York und Los Angeles, sind mit diesem Projektor von Carl Zeiss ausgerüstet. Auch das Planetarium in Rio de Janeiro nutzt diese Technik von Carl Zeiss für die Präsentation der kosmischen Welt.

In Verbindung mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des neuen Großplanetariums wurde Carl Zeiss mit der Lieferung und Installation eines weiteren Planetariums- projektors in São Paulo beauftragt. Der Projektor für Planetarien mittlerer Baugröße vom Typ STARMASTER wird einen 50 Jahre alten ZEISS Projektor im traditionsreichen Planetário do Ibirapuera ersetzen. Die Eröffnung ist für nächstes Jahr geplant.

Die beiden ZEISS Planetarien in São Paulo stehen 21 Millionen Menschen zur Verfügung, die in diesem Großraum leben. Sie werden sich hinsichtlich des Programmangebots ergänzen. Mit der Installation der neuen Planetariumstechnik trägt Carl Zeiss zur Wissensvermittlung über die Erscheinungen und Geheimnisse des Weltalls bei.

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posted @ 18:35 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Goggle-Gründer Sergey Brin und Larry Page sind Männer des Jahres 2005

Financial Times kührt Goggle-Gründer Sergey Brin und Larry Page zu Männers des Jahres 2005.

Die beiden 32-Jährigen hätten die Auszeichnung "Männer des Jahres 2005" für ihre Verdienste für die Internet-Nutzer im letzten Jahr erhalten sowie für die Geschäftswelt und Technologie, so die "Financial Times" (FT).

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posted @ 11:33 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Freitag, Dezember 23, 2005

Fröhliche Weihnachten und alles Gute für 2006 wünschen PLUS EINS und DIE LUFTFAHRT


Mit diesem witzigen Foto wünsche ich meinen Lesern fröhliche Weihnachten und alles Gute, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.

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posted @ 14:04 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Auftakt für hochpräzises europäisches Satelliten-Navigationssystem


Erster Galileo-Satellit GIOVE A startet nach Weihnachten

Köln - Der erste Satellit des europäischen Navigationssystems Galileo startet am 28. Dezember 2005, um 6:19 Uhr MEZ mit einer Soyuz-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Ab Mitte Januar 2006 wird er Navigationssignale zur Erde senden. Mit dem ersten der zwei Testsatelliten , der den Namen GIOVE A trägt, startet die Weltraumerprobung des europäischen Systems Galileo, das eine wesentlich präzisere Navigation als das amerikanische GPS erlauben wird. Die Europäische Union (EU) und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) sowie das private Betreiberkonsortium investieren in den nächsten Jahren etwa 3,5 Milliarden Euro in den Aufbau des zivilen Navigationssystems, das ab 2011 aus 30 Satelliten bestehen soll. An der bis 2008 laufenden Entwicklung und Erprobung des Systems beteiligt sich Deutschland mit rund 20 Prozent der insgesamt 1,1 Milliarden Euro Gesamtkosten. Beim Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen wird für den Betrieb der 30 Satelliten das deutsche Galileo-Kontrollzentrum eingerichtet, das zweite wird in Italien sein.

Der Name "GIOVE" steht für "Galilei In-Orbit Validation Element". Er würdigt die Errungenschaften von Galileo Galilei sowohl im Bereich der Astronomie als auch in der Navigation. Galilei entdeckte 1610 die ersten vier Monde des Jupiters. Gleichzeitig erkannte er, dass die Anordnung der vier Monde zu dem Planeten als Uhr dienen kann, um überall auf der Erde den Längengrad zu bestimmen. "GIOVE" ist zudem der italienische Name für "Jupiter".


Erprobung neuer Technologien im All

Der erste Galileo-Satellit GIOVE A testet in einer Umlaufbahn von etwa 23.000 Kilometern Höhe, dem so genannten MEO (Medium Earth Orbit), erstmals Schlüsseltechnologien wie Rubidium-Atomuhren und neue, speziell für Galileo entwickelte Signalgeneratoren. GIOVE A ist eine Entwicklung der britischen Firma Surrey Satellite Technology Ltd. Eines seiner Hauptziele ist die Sicherung der Frequenzen, die Galileo von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zugeteilt wurden. Die Signale müssen bis Juni 2006 erfolgreich im All ausgestrahlt werden, um diese Frequenzen für Galileo zu sichern. Weiterhin werden mit GIOVE A neue Schlüsseltechnologien unter Weltraumbedingungen, das heißt unter erhöhter Strahlungsintensität, sowie die Ausstrahlung von zwei Navigationssignalen erprobt. Der nahezu würfelförmige Satellit misst 1,3 x 1,8 x 1,65 Meter und hat ein Startgewicht von etwa 600 Kilogramm. Mit seinen zwei entfalteten Sonnenkollektorflächen erreicht er eine Spannweite von 4,5 Meter. Sie sorgen für die benötigten 700 Watt Leistung. Die Mission GIOVE A wird voraussichtlich zwei Jahre dauern.


Galileo - Ein autonomes Navigationssystem für Europa

Galileo ist das Satellitennavigationssystem Europas und im Gegensatz zum amerikanischen GPS (Global Positioning System) zivil ausgerichtet. Es wurde auf Initiative der Europäischen Kommission der EU ins Leben gerufen und wird gemeinsam mit der ESA entwickelt. Nach erfolgreichem Abschluss der Vorbereitungsphase im Jahr 2003 erreicht Galileo nun mit dem Start die nächste wichtige Phase, die der Entwicklung und Erprobung. Für die Bewährung unter Weltraumbedingungen wird eine aus mindestens vier Satelliten bestehende Konstellation benötigt, um sowohl die genaue Position als auch die exakte Zeit zu bestimmen. Eine entsprechende Anzahl von Bodenstationen vervollständigt das System. Diese Phase wird Ende 2008 abgeschlossen sein. In der anschließenden, etwa zweijährigen Errichtungsphase werden weitere 26 Satelliten gestartet und die benötigte Bodeninfrastruktur errichtet. Diese soll Ende 2010 abgeschlossen sein, um ab 2011 den regulären Betrieb von Galileo aufzunehmen. Den Nutzer werden dann mit hoher Präzisen von den Signalen des europischen Galileo-Systems geleitet.

Foto: DLR

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posted @ 13:08 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

boing boing - Photo tour of Volkswagen's "Transparent Factory"

I should write a briefly statement in english for my friends and readers of boing boing.

Sure, (may be) some people like our "Transparent Factory" in Dresden, in my home town. But I'm not lucky about this building in the center of Dresden and a lot of people are my opinion. Because of this we lost a big area of our park in down town and the architecture does not fit into the townscape. It was one of some stupid decisions of our town planners without sense, only for money. The center of a nice historical city is not the right place for a manufactory like this. And the "Phaeton" is atm not more like a joke, not marketable. Not easily a luxury car is to be built and sold.

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posted @ 02:16 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Donnerstag, Dezember 22, 2005

Wer oder was ist ein Ookle?

Gute Frage, der ehemalige Feedster CTO, Scott Johnson weiss es oder auch (noch) nicht. Ookles.com, eine Website in Stealth Manier. Den Ookles Newsletter kann der neugierige Surfer schon einmal abonnieren. Aber mehr auch nicht. Am 31. Januar 2006 wird dann etwas passieren. Aber was?

Auf jeden Fall ist Scott Johnsons Blog und das von Michael Air auf der Index-Site von Ookles verlinkt.

Ich finde den Marketing Trick gut. Jetzt rätselt das halbe WWW, was es mit Ookles.com auf sich hat.

Weiss wer schon näheres?

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posted @ 21:19 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

CONDORs erster Blick ins Weltall

CONDOR, ein neuartiger Detektor des Atacama Pathfinder Experiments (APEX) in der chilenischen Wüste, hat im November 2005 heißes Gas in unmittelbarer Umgebung junger, massereicher Sterne bei extrem hohen Radiofrequenzen von 1,5 Terahertz (THz) - also 1,5 Billionen Hertz - nachgewiesen. CONDOR ermöglicht erstmals Beobachtungen in dem bisher nicht zugänglichen Frequenzbereich an einem Teleskop der 12-Meter-Klasse. Die überraschenden Ergebnisse bestätigen die Erwartungen, durch dieses neuartige Fenster noch unbekannte Phänomene im Weltall aufspüren zu können. Am erfolgreichen Einsatz des CONDOR-Empfängers beteiligt sind Mitarbeiter des I. Physikalischen Instituts der Universität zu Köln sowie des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn.


Das APEX (Atacama Pathfinder EXperiment) Teleskop auf 5.100 Meter Höhe in den chilenischen Anden. Hier wurden die ersten Terahertz-Beobachtungen mit CONDOR, dem CO N+ Deuterium Observation Receiver, durchgeführt. APEX ist bisher das einzige Teleskop der 12-Meter-Klasse weltweit, an dem bei solch hohen Radiofrequenzen im Submillimeter-Bereich gemessen werden kann.

Bild: Arnaud Belloche


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posted @ 20:15 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Feldversuch - Fronarbeit 2006

Wo bisher fast ausschließlich Osteuropäer schufteten, sollen ab dem kommenden Frühjahr 32.000 ALG-II-Empfänger eingesetzt werden. [...] Doch die Bauern hören das gar nicht gern. [...] Im TV wurde gestern wieder das Vorurteil des faulen, deutschen Sozialschmarotzers geschürt: Landwirt: “Die haben keine Lust! Die rennen sofort zum Arzt. Mal tut denen das Kreuz weh, mal die Knie.“

Also ich koste EUR 49,00 die Stunde ohne mein Hirn einzusetzen und EUR 99,00 die Stunde, wenn ich bei der Arbeit was überlegen muss, natürlich zuzügl. Spesen. Wenn ein Bauer das zahlt, gerne. Wenn nicht, mir ist nicht langweilig.

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Janet Jackson ist Suchbegriff des Jahres

Google hat die Top-Suchbegriffe des Jahres 2005 ermittelt:

Platz 1: Janet Jackson
Platz 2: Hurrican Katrina
Platz 3: tsunami
Platz 4: xbox 360
Platz 5: Brad Pitt

Shooting Star war in 2005 der Begriff Myspace gefolgt von "Ares" und "Baidu".

Bei Froogle gewann "ipod" vor "digital camera" und "mp3 player".

Die Listen wurden von Google Zeitgeist veröffentlicht.

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Mittwoch, Dezember 21, 2005

Sommerforschung in der Antarktis


Pünktlich zu Beginn der kalten Jahreszeit in unseren Breiten beginnt in der Antarktis die 25. Sommerkampagne des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

In Kooperation mit elf Forschungsinstituten und 14 logistischen Einrichtungen aus neun Ländern führt das Alfred-Wegener-Institut von Oktober 2005 bis Mitte April 2006 Forschungsvorhaben in der Antarktis durch. Zu einer der Hauptaufgaben während der kurzen Sommersaison zählt neben den wissenschaftlichen Untersuchungen die Versorgung der verschiedenen Stationen des Alfred-Wegener-Instituts mit Personal und Material.

Foto: AWI

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Rote Karte für Chip-Fussball

Laut FIFA wird der High-Tech-Ball wegen fehlerhafter Toranzeige zur WM in Deutschland 2006 nicht eingesetzt. Aufgrund seiner Verformung bei scharfen Schüssen zeigte der Chip-Ball auch bei Pfosten- und Latten-Treffern ein Tor an. Der im Ball integrierte 15 Millimeter kleine Microchip sollte bei passieren der Torline ein Funksignal an 12 Antennen aussenden und den Schiedsrichter mittels Vibrationssignal darüber informieren.

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timbl's blog schliesst Kommentare

455 Kommentare nach nur sieben Tagen verzeichnet der Eröffnungspost in timbl's blog. Dem bescheidenen Sir Tim Berners-Lee - Gott-Vater des Internet - war das zuviel des Guten. Am siebten Tag nach Eröffnung musste Tim die Kommentarfunktion seines Weblogs ob des Ansturms seiner Fans deaktivieren.

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Blogger Hacks, Kategorien für Blogger und andere Blog Tips, Tricks und Tools

Freshblog bietet verschiedene nützliche Hacks und Tools nicht nur für Blogger.

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Heisse Tipps für Blogger

ProBlogger.net bietet heisse Tipps rund ums Blogging. Die Empfehlungen reichen von Website Optimierung über Themenwahl bis kommerzielles Blogging.

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posted @ 11:43 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Kurios - EUR 14,50 für Pfennig Artikel


iTuning kostet, zumindest bei hello-neo.com. Ein Fetzen Neopren gefaltet, an zwei Seiten vernäht, Logo dazu und kostet EUR 14,50. Verrückt!

update: Für die Neopren-Experten, ich bekomme einen 3 mm Warmwasser-Overall schon für EUR 118,30 inkl. Marge und der kann etwas mehr, als nur einen iPod warm halten.



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posted @ 11:03 by Frank Kerkau   3 comments   trackback

Heiligabend trüb und wärmster Tag

(openPR) - Oppenheim / Rhein (mxp) - Ungünstiger hätte es bei dieser Wetterkonstellation an Heiligabend kaum kommen können. Die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd. prognostizieren für den Samstag mieses Kaminwetter mit Regen oder Sprühregen in großen Teilen unseres Landes.

Die Temperaturen können im äußersten Norden und Nordwesten sogar vorübergehend zweistellige Werte erreichen, bevor es ab Sonntag mit den Temperaturen wieder merklich bergab geht.
Im Südwesten wird es nicht ganz so feucht und nicht ganz so mild - aber auch hier von Winter im Flachland keine Spur. Erst ab 800 Metern sieht es besser aus. Einzig der Südosten profitiert noch von dem vorhandenen Schnee, der bei den hier herrschenden Werten von wenigen Plusgraden auch in den Tälern nicht so schnell schmilzt. Aber auch hier leidet die Winterstimmung durch Tauwetter.

Am Montag, dem 2. Weihnachtsfeiertag, hält dann der Winter wieder überall Einzug mit einzelnen Schneeschauern und zur Wochenmitte könnte sogar Dauerfrost folgen. Doch bis dahin kann sich noch einiges tun.

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posted @ 10:48 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Die 100 aktuellsten Tanzflächenfüller in Deutschlands Party-Arenen

Seit 365 Tagen veröffentlicht chart-king.de die 100 aktuellsten Tanzflächenfüller in Deutschlands Party-Arenen. Die Musik-Charts „Chart-King Top 100“ bieten eine ehrliche analytische und strategische Entscheidungshilfe für Marketingmassnahmen der Musikwirtschaft als auch eine realitätsnahe Informationsquelle für Endverbraucher und generell Musikinteressierte.

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Klonpionier Hwang Woo-Suk unter Fälschungsverdacht

Der südkoreanische Klonkönig soll nach Meinung von acht international anerkannten Stammzellenforschern seine geklonten embryonalen Zelllinien gefälscht haben.

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posted @ 10:00 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Dell ruft weltweit 35,000 Batterien zurück

Wegen Brandgefahr ruft der Computerhersteller Dell weltweit 35.000 Notebook Batterien zurück. Die Aktion erfolgt gemeinsam mit der "U.S. Consumer Products Safety Commission".

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posted @ 09:44 by Frank Kerkau   0 comments   trackback

Beste Instrumente des Jahres 2005


Jena, Rockaway, 20.12.2005.
Gleich zwei Mikroskope von Carl Zeiss sind 2005 unter den Preisträgern, die das US-amerikanische Wissenschaftsmagazin "Scientific Computing and Instrumentation" jedes Jahr vergibt. Das Laser Scanning Mikroskop LSM 5 LIVE ist "Produkt des Jahres 2005", während das Forschungsmikroskop Axio Imager einen "Readers Choice Award 2